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Hannover auf dem Weg zur Nachhaltigkeit

Kulturangebote für alle und mit allen schaffen

Kultur ist in den letzten Jahren neben Ökologie, Ökonomie und Soziales zur vierten Säule der Nachhaltigkeit geworden.

Mit dem Begriff „Kultur“ verbindet man Wertebewusstsein, Orientierung, Lebensqualität, Identität, Auseinandersetzung und Kommunikation. Möglichst allen Einwohnerinnen und Einwohnern soll der Zugang und die Teilhabe an Kultur sowie eine stärkere kulturelle Beteiligung ermöglicht werden. Dies trägt auch in Hannover im Sinne des Ziels Nr. 4 der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (2030-Agenda) zur Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur für nachhaltige Entwicklung bei.

  • Hannover versteht sich als eine internationale, weltoffene Stadt. Insbesondere Städtepartnerschaften bilden als „kommunale Außenpolitik“ die Grundlage für internationale Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Sport und Kultur.
  • Das Projekt „KlimaKunstStädte“ – „Kultur und Nachhaltigkeit für die Stadt Hannover und ihre Partnerstädte“ zielt im Hinblick auf den Klimawandel auf eine Veränderung der gegenwärtigen Lebensstile zu einer neuen Kultur der Nachhaltigkeit. Auch das musikalische Festmahl „Songs of sprouts and purple beets“ schafft eine Schnittstelle zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
  • Hannover wurde als UNESCO City of Music für die Leistungen auf dem Gebiet der Musik und Musikwirtschaft gewürdigt. Die Herausforderungen für künftige Entwicklungen, die mit der Mitgliedschaft im UNESCO Creative Cities Network verbunden sind, sind vielschichtig, z. B. Bildungsstandort als internationale Talentschmiede, Zusammenarbeit Kultur und Wirtschaft oder Förderung innovativer Formate.
  • Die Herrenhäuser Gärten zählen zu den bedeutendsten Barockgärten Europas und wurden 2015 vom Europäischen Gartennetzwerk EGHN mit dem Europäischen Gartenpreis in der Kategorie „Historische Gärten“ ausgezeichnet. Seit 2015 sind die Herrenhäuser Gärten als barrierefreie touristische Attraktion vom Deutschen Seminar für Tourismus (DSFT) Berlin e. V. im Rahmen von „Reisen für Alle“ zertifiziert. Mit Veranstaltungen wie die KunstFestSpiele Herrenhausen oder den Internationalen Feuerwerkswettbewerb haben sie einen besonderen Stellenwert für die Kulturlandschaft. Durch den Wiederaufbau des Herrenhäuser Schlosses als Tagungszentrum für Wissenschaft, Politik und Kultur wurde zusätzliches Potenzial für Hannover als Wissenschaftsstandort geschaffen. Außerdem sind die Herrenhäuser Gärten durch die weitere Umstellung der Fahrzeuge, Rasenmäher,  Laubbläser u.a. auf  Elektro auf dem Weg zum abgasfreien Betrieb.
  • Die Landeshauptstadt Hannover verfügt über eine vielfältige Kultur- und Museenlandschaft, eine vielschichtige Kunstszene und - mit Blick auf die Nachhaltigkeit - über gute Stadtteilkultureinrichtungen. Stadtteilkultur bietet Lern- und Begegnungsorte in den Quartieren an, ermöglicht Menschen aller Altersgruppen den Zugang zu Kultur und Bildung, trägt zur Stadtteilidentität bei und regt zur aktiven Teilhabe an.
  • Die MuseumsCard ist eine Jahreskarte für alle Kulturinteressierten und Museumsfreunde, die nach dem Erwerb zum freien Eintritt in die acht größten Museen und Ausstellungshäuser berechtigt. Die hannoversche Museumsszene ist vielfältig und bietet für jede/n und jede Altersgruppe etwas. Neben den jeweiligen Dauerausstellungen in den Häusern laden auch regelmäßige Sonderausstellungen in den teilnehmenden Museen zum Sehen, Schauen, Erfahren und Lernen ein.