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Umwelt

Agrikulturprogramm für Hannover beschlossen

Der Rat der Stadt Hannover hat am 27. April das neue Agrikulturprogramm für Hannover beschlossen. Kernpunkte sind die Sicherung von Flächen für landwirtschaftliche und gärtnerische Nutzungen, die Förderung der umweltschonenden und ökologischen Bewirtschaftung sowie die Förderung der regionalen Vermarktung.

Margeriten © LHH (Neue Medien)

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Hintergrund

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat bereits im Jahr 1994 ein eigenes Landwirtschaftsprogramm erarbeitet und veröffentlicht, das die Ziele verfolgt, die Agrarflächen in der Stadt zu erhalten, extensive und ökologische Bewirtschaftungsformen zu fördern sowie die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte zu stärken. Das Agrikulturprogramm ist die zweite Fortschreibung des Landwirtschaftsprogramms und befasst sich nicht mehr nur mit der Landwirtschaft, sondern auch mit gärtnerischen Formen der Lebensmittelproduktion in der Stadt – von traditionellen Kleingärten bis zu neuen Initiativen und Flächen des "urban gardening" oder "urban farming". Es skizziert darüber hinaus öffentlichkeitswirksame Informationen und Aktionen, die die Bevölkerung für die Lebensmittelproduktion in der Stadt sensibilisieren und zu nachhaltigem Konsum sowie zum eigenen Gärtnern anregen sollen. Die fünf Handlungsfelder des Agrikulturprogramms sind auch Bestandteil des städtischen Programms "Mehr Natur in der Stadt" und zugleich ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Stadtentwicklung im Sinne des Stadtentwicklungskonzeptes "Mein Hannover 2030".