Vom 13.-19. September 2021

(Bio-)Regio-Challenge

Kann ich mich eine Woche lang regional ernähren, das heißt: Nur das essen, was aus 100 Kilometern Entfernung kommt? Schaffe ich das sogar bio-regional? Region und Stadt Hannover sowie der Ernährungsrat Hannover fordern Dich zur (Bio)-Regio-Challenge heraus!

Das Logo der (Bio-)Regio-Challenge.

Start am 13. September

(Bio)-Regio-Challenge

Allen Infos und Veranstaltungen: Eine Woche lang nur das essen, was aus 100 Kilometern Entfernung kommt – Region und Stadt Hannover sowie der Ernährungsra...

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Die (Bio-)Regio-Challenge macht Spaß, ist gesund und klimafreundlich und bietet Dir die Chance dein Umland besser kennen zu lernen. Ganz nebenbei kannst du Dich so kritisch mit unserem Ernährungssystem auseinandersetzen.

Vom 13. September bis zum 19. September 2021 gilt das Motto: Iss, was um die Ecke wächst!

Damit Du die Challenge nicht gleich bei der ersten erfolglosen Suche nach einer bestimmten Zutat aufgibst, stellen wir Dir Hilfsmaterial zusammen und motivieren Dich mit einem bunten und dezentralen Aktionsprogramm

Teile Deine Erfahrungen und tausche Dich aus! Mit Nachbar*innen, Familie, Kolleg*innen und natürlich online: #bioregiochallenge #regiochallenge2021 #regiochallengehannover
Die Idee zur (Bio-)Regio-Challenge stammt von der durch verschiedenen Personen initiierten Internetseite Regio-Challenge.de (externer Link)

Die Regeln

Was kann ich essen? Alles, was um die Ecke wächst und auch dort verarbeitet wird: Von Betrieben aus dem 100-Kilometer-Umkreis, aus Deinem Schrebergarten, vom Balkon, aus Deinem Nachbarschaftsgarten… Die Einkaufswege sollten natürlich möglichst klimaneutral zurückgelegt werden. Wer sich an der Bio-Regio-Challenge versucht, muss natürlich zusätzlich auf Bio achten – auch hier ist Gegärtnertes aus dem eigenen Garten/Balkon erlaubt. 

Gibt es Ausnahmen? Für zum Beispiel den Kaffee am Morgen oder das Salz an den Kartoffeln gibt es zwei Produktjoker: Diese Produkte aus der großen weiten Welt dürfen die Woche über weiterhin verwendet werden. Ebenfalls erlaubt sind Foodsharing-Produkte, damit nicht mehr weggeworfen wird als nötig.

Für die Bio-Regio-Challenge gibt es zusätzlich zu den Jokern einen Nicht-Bio-aber-Regio-Joker: Diese Zutat sollte aus dem 100-Kilometer-Umkreis kommen, muss aber nicht Bio sein.

Wie "regional" muss es sein? Im Rahmen der Regio-Challenge bedeutet "regional", dass ein Produkt im Umkreis von 100 Kilometern erzeugt wurde und auch, dass seine Hauptbestandteile aus diesem Umkreis stammen. Zum Beispiel Salami, die aus regionalem Fleisch besteht und hier produziert wurde, ist zulässig, auch wenn der Pfeffer, mit dem sie gewürzt ist, von weit her ist. Bei Nudeln ist es umgekehrt: hier stammt der Hauptbestandteil- das Hartweizengries- sicher aus dem Ausland. Daher gelten Hartweizennudeln, auch wenn sie in der Region produziert wurden, im Rahmen der Regio-Challenge nicht als regional.

Warum 100km und nicht weniger? Bei "gängigen" Produkten wie Gemüse und Eier sind 100 Km ein ganz schön großer Radius. Allerdings wurde in den letzten Jahrzehnten die Weiterverarbeitung soweit zurückgedrängt, dass einige Produkte kaum noch unter 100km zu bekommen sind. Es gibt zum Beispiel nur noch sehr wenige und in unserer Region sehr kleine Mühlen (für Öl und Getreide), die für eine große Bevölkerung keine Versorgungssicherheit gewährleisten können. Um also weiterhin verarbeitete Produkte verzehren zu können, wurde bei der Regio-Challenge der große Umkreis von 100 Km gewählt. Bei Produkten wie Gemüse und Fleisch darf natürlich gern versucht werden, sich in einem kleineren Radius bewegen.
 

 

Die (Bio-)Regio-Challenge Hannover wird von diesen Institutionen organisiert und gefördert.