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Wiesen

Obstbäume in der Stadt

Die Stadt Hannover pflanzt seit vielen Jahren auf eigenen Wiesen im Stadtgebiet alte Obstbaumsorten, um, im Rahmen der biologischen Vielfalt, die Sortenvielfalt zu pflegen und zu erhalten. 

Eine Frau, die mit einer Erntehilfe Äpfel vom Baum pflückt.  © LHH

Auf die richtige Erntetechnik kommt es an. 

Auch bereits bestehende Obstwiesen, zum Beispiel in aufgegebenen Kleingärten oder Obstplantagen, werden erhalten: Baumveteranen werden fachmännisch gepflegt und lückige Bereiche werden mit jungen Bäumen aufgefüllt wie zum Beispiel im Willy-Spahn-Park oder am Ernst-August-Kanal. Zurzeit werden rund 1.000 Obstbäume an 27 Standorten von der Stadt Hannover betreut.

Obsternte für den eigenen Bedarf

Diese Flächen sind nicht eingezäunt und die Einwohner*innen dürfen dort für den Eigenbedarf das Obst ernten, was auch ohne Bekanntmachung funktioniert: Sobald das Obst reif ist, sieht man eifrig sammelnde und pflückende Menschen unter den Obstbäumen. Leider macht einigen Bäumen die Pflückleidenschaft der Menschen zu schaffen, wenn diese nicht achtsam mit dem Baum umgehen. Deshalb bittet der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün darum, die Früchte sorgfältig zu ernten und keinesfalls an den Ästen zu reißen, um unsere Obstbäume nicht zu beschädigen!

Obstbaumsorten in Hannover

Folgende Obstbaumsorten (Auswahl) sind auf den Flächen in Hannover gepflanzt:

  • Schöner von Boskop
  • Freiherr von Berlepsch
  • Jacob Lebel
  • Danziger Kantapfel
  • Kaiser Wilhelm
  • Ingrid Marie
  • Krügers Dickstiel
  • Gravensteiner
  • Rheinischer Winterrambur
  • Weißer Winter-Glockenapfel
  • Rote Sternrenette