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Lärmkartierung

Schallimmissionsplan

Ermittlung der Datenlage für Vorhaben der Bauleitplanung

Screenshot Schallimmissionsplan 2007 © Landeshauptstadt Hannover

Der Schallimmissionsplan 2000 wurde bereits in den 1990er Jahren auf Basis des § 47a (alt) BImSchG in Zusammenarbeit mit dem damaligen Niedersächsischen Landesamt für Ökologie erstellt. Die Ergebnisse des Schallimmissionsplanes 2000 werden seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2000 für die schalltechnische Einschätzung von Vorhaben der Bauleitplanung eingesetzt.

Auf Basis der für die Lärmkartierung nach EU-Richtlinie 2012 zusammengetragenen aktuellen Datengrundlagen werden durch ein Fachbüro die Karten des Schallimmissionsplanes Hannover für den Straßenverkehr aktualisiert.

Die aktualisierten Lärmkarten des Schallimmissionsplanes unterscheiden sich von denen nach EU-Richtlinie insbesondere dadurch, dass hier die seit vielen Jahren anerkannten Berechnungsverfahren (z. B. nach den Richtlinien für den Lärmschutz an Straßen – RLS 90 oder nach Schall 03 für den Schienenverkehr) verwendet werden und dass eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit den national vorgeschriebenen Grenz- und Orientierungswerten (z. B. nach Verkehrslärmschutzverordnung, DIN 18005 – Schallschutz im Städtebau oder TA Lärm) möglich ist. Die Ergebnisse aus den Lärmkarten nach EU-Richtlinie sind aufgrund abweichender Berechnungsverfahren schwer mit den bekannten Lärmwerten vergleichbar und können daher auch nicht den anerkannten Grenzwerten gegenübergestellt werden.

Die Lärmkarten des Schallimmissionsplanes können auch künftig für die Bauleitplanung herangezogen werden.

Der Schallimmissionsplan 2013 wird zurzeit erstellt. Die endgültige Version soll nach der Überarbeitung an dieser Stelle veröffentlicht werden.