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Jeder braucht es täglich

Tag des Wassers

Jährlich am 22. März

Wasserabfluss © SEH

Wasserabfluss

Dieser Thementag wurde im Jahr 1992 ins Lebens gerufen und wird seit 2003 von UN-Water organisiert. Er wurde in der Agenda 21 der UN-Konfererenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung in einer Resolution 1992 beschlossen.

Jedes Jahr steht dabei ein anderer Aspekt des Wassers und der Wassernutzung im Mittelpunkt und weltweit finden Aktionen statt, die dazu informieren. 2017 wird es um das Thema Abwasser gehen. Passend dazu wird die Stadtentwässerung auf dem Klärwerk Herrenhausen am 22. März stündlich kostenlose Führungen anbieten.

Wie bekommt ein Klärwerk das Schmutzwasser wieder sauber? Wie funktioniert die hannoversche Kanalisation? Was darf in die Toilette und was nicht? – Diese und weitere Fragen beantwortet die Stadtentwässerung Hannover Interessierten am „Tag des Wassers“ und bietet einen spannenden Einblick in die wichtige Arbeit eines Klärwerks an. Am Mittwoch, dem 22. März, finden ab 9 Uhr stündlich Führungen auf dem Betriebsgelände in Herrenhausen statt. Die letzte Führung startet um 18 Uhr. Treffpunkt der je einstündigen Rundgänge ist jeweils der Eingangsbereich des Klärwerks Herrenhausen, Dünenweg 20.

Die Teilnahme ist kostenfrei und grundsätzlich ohne Anmeldung möglich. Größere Gruppen wie zum Beispiel Schulklassen werden gebeten, sich vorher telefonisch unter (05 11) 1 68 - 4 74 60 anzumelden. Kinder dürfen nur in Begleitung einer volljährigen Aufsichtsperson mitgehen. Regenfeste Kleidung und festes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Das Klärwerk Herrenhausen ist mit den Stadtbahnlinien 4 und 5 über die Haltestelle Bahnhof Leinhausen zu erreichen. Parkmöglichkeiten für Autos stehen auf dem Klärwerksgelände nicht zur Verfügung!

 

 

Gedanken zum Thema Wasser

"Ich bin das Meer. Ich bin der Regen. Ich bin der Fluss durch eure Stadt. Im Norden bin ich Eis, im Süden Schnee oder eine Wolke, die jemand gesehen hat.

Vor allem in London bin ich als Nebel bekannt und manche suchen den Weg der Quelle. Wer meinem Regenbogen folgt, gelangt in eine andere Welt und als Oase bin ich selbst in der Wüste zur Stelle. Ich lebe auf dem Grund seit vielen tausend Jahren und nähre euch, ihr trinkt mein Wesen.

Ich bin der Ozean. Ich bin der Bach, ich bin der Schnee auf eurem Dach gewesen.

In meiner Vielfalt bin ich doch nur eines und zwei Drittel eurer Moleküle - das bin ich. Ich kann gut für mich selber sorgen. Meine Bewohner haben noch nie geklagt. Und wenn ich fließen kann auf meine Art, auf meinen Wegen, dann bin ich immer rein, gesund und frisch.

Ich bin  flexibel, pass mich Allem an, umfließe und durchdringe, und werft ihr einen Stein in mich, dann zieh ich tausend Ringe. Ihr habt mich begradigt. Habt mich in Kanäle verbannt. Ich zwänge mich für euch durch Röhren, mal kalt, mal heiß. Ich trage eure Körper, ich bringe euren Müll weg und transportiere euer Holz und euren Reis.

Dass es mich gibt, ist schön und profitabel, auch wenn ich gar kein Konto hab. Ihr schaut mich gerne an, ihr hört mir gerne zu beim Duschen, Baden, Schwimmen, da sei ich zart und sinnlich, das sagtest gestern gerade du.

Ich bin im Frieden mit euch und ich bin wie ich bin. Wenn ihr mich umbringt, hängt ihr selbst mit drin.

Ohne mich gäbe es euch so nicht. Ohne euch ginge es mir viel besser. Kriegt ihr das auch anders hin?"

Zentrale

Die Zentrale der Stadtentwässerung im Stadtteil Hainholz © SEH