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Klärgruben und Kleinkläranlagen

Auch Klärgruben und Kleinkläranlagen sind eine Möglichkeit

Darstellung einer Klärgrube © SEH

Darstellung einer Klärgrube

In Außenbereichen oder ländlich strukturierten Gebieten gibt es selten einen öffentlichen Schmutzwasserkanal. In der Praxis bewährt und von Fachleuten anerkannt, erfolgt dann die Schmutzwasserableitung über sogenannte Kleinkläranlagen. In Ausnahmefällen werden auch abflusslose Sammelgruben betrieben.

Für den Bau und Betrieb abflussloser Sammelgruben ist eine Entwässerungsgenehmigung der Stadtentwässerung erforderlich. Kleinkläranlagen unterliegen der wasserrechtlichen Erlaubnispflicht. Bei Kleinkläranlagen mit bauaufsichtlicher Zulassung reicht es aus, wenn spätestens vier Wochen vor Einbau der Anlage das Vorhaben mit den erforderlichen Unterlagen angezeigt wird.

Zuständigkeit für Kleinkläranlagen:
Region Hannover
Fachbereich Umwelt

Abflusslose Sammelgruben müssen bei Bedarf geleert werden. Kleinkläranlagen sind ebenfalls nach Bedarf, in Abhängigkeit von den Feststellungen während der Wartung, zu entschlammen.

Der in Kleinkläranlagen anfallende Schlamm und das in abflusslosen Gruben gesammelte Abwasser darf nur durch die Stadtentwässerung Hannover und durch zugelassene Fachfirmen entsorgt werden, um die ordnungsgemäße Anlieferung und Aufbereitung in der Kläranlage zu gewährleisten.

Die Entsorgung darf nur über die bei der Stadtentwässerung zugelassenen Fachfirmen für Fäkalschlammentsorgung erfolgen. Eine Auflistung der bei der Stadt Hannover zugelassenen Fachfirmen finden Sie unten.

 

Dezentrale Abwasserbeseitigung

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