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Das praktische Beispiel

Unterhaltung von Gewässern III. Ordnung

Fachlich gut, rechtssicher und zu angemessenen Kosten?! Die naturnahe Grabenräumung ist ein Beispiel der Gewässerunterhaltung.

Die rechtlichen Anforderungen an die Gewässerunterhaltung haben sich in den letzten Jahren verändert. Neben der Sicherstellung des ordnungsgemäßen Abflusses hat die Gewässerunterhaltung auch der Pflege und Entwicklung der Gewässer zu dienen. Diese vielfältigen Aufgaben der Gewässerunterhaltung können im Einzelfall im Widerspruch zu einander stehen. Wie ist diese Aufgabe deshalb fachlich gut, rechtssicher und zu angemessenen Kosten zu lösen?

Eine landesweite Arbeitsgruppe hat sich dieser Fragen angenommen und ein Veranstaltungskonzept zur Unterhaltung von Gewässern III. Ordnung für Gewässereigentümer und Interessierte entworfen, das regional in Niedersachsen umgesetzt werden wird.

Hier wird es nicht um fertige Lösungen gehen, sondern es gilt den regionalen Weg zur Unterhaltung der Gräben und Bäche vor der eigenen Haustür zu erarbeiten.

Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, über rechtliche und fachliche Zusammenhänge der Unterhaltung zu informieren, Neugier, Interesse und die Bereitschaft für eine veränderte Gewässerunterhaltung an Pilotstrecken zu wecken und eine gute regionale Zusammenarbeit zwischen Gewässereigentümern und Fachleuten zu fördern. Am Ende soll daraus für die Gewässereigentümer als auch die Umwelt eine „win-win-Situation“ resultieren, indem auf freiwilliger Basis mit einfachen Mitteln und Sachverstand die eigene Umwelt positiv gestaltet wird.

Die Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe fand am 27. September 2011 im Schloss in Burgdorf statt. Die Vorträge mit dem Schwerpunkt rechtliche Grundlagen, Praxis der Gewässerunterhaltung und konkrete Beispiele finden Sie nachstehend.