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Planfeststellungsverfahren für die B 3 Südschnellweg Hannover

Veröffentlichung vom 02. März 2020

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Zentrale Geschäftsbereiche – plant in Hannover den Ausbau des Südschnellwegs zwischen Landwehrkreisel und Seelhorster Kreuz. Dieser ist Teil des ringförmigen Fernstraßennetzes, das die Innenstadt von Hannover umgibt. Als Hauptverkehrsachse im Süden Hannovers, über die drei Bundesstraßen gebündelt verlaufen (B 3, B 6 und B 65), ist er von sehr hoher Bedeutung.

Die heutigen Gesamtfahrbahnbreiten betragen bei vier Fahrstreifen auf dem westlichen Damm 14,5 m und auf den Brücken von der Leineflutmulde bis zur Schützenallee 13,50 m und auf der Brücke über die Hildesheimer Straße 12,50 m. Diese entsprechen damit nicht mehr den aktuellen Regelwerken. Außerdem verfügt der Südschnellweg im Projektbereich über keinen Seitenstreifen sowie zu schmale Fahrstreifen und keinen ausreichenden Mittelstreifen. Aus diesen Gründen ist ein vollständiger Ausbau des Südschnellwegs erforderlich.

Außerdem weisen drei von neun Brücken des Südschnellwegs inzwischen so hohe Tragfähigkeitsdefizite auf, dass ihre Nutzungsdauer trotz Verstärkungsmaßnahmen im Jahr 2023 bzw. 2024 erschöpft sein wird. Die Brücke über die Schützenallee weist aufgrund von Spannungsrisskorrosion kein ausreichendes Ankündigungsverhalten auf. Daher sind für diese Brücken vier Ersatzneubauten erforderlich, wobei die Brücke über die Hildesheimer Straße durch einen Tunnel ersetzt wird.

Weitere Informationen zu dem Planfeststellungsverfahren und den geplanten Baumaßnahmen sind der Bekanntmachung und den Planunterlagen zu entnehmen. Ich weise darauf hin, dass für die Vollständigkeit und Übereinstimmung der im Internet veröffentlichten Unterlagen mit den amtlichen Auslegungsunterlagen keine Gewähr übernommen wird. Der Inhalt der zur Einsicht ausgelegten Unterlagen ist maßgeblich.

Zuständig:
Herr Todtenhausen
Team 63.01 Baurecht und Fachaufsicht
Höltystr. 17
30171 Hannover

Telefon: 05 11 / 6 16 - 2 26 03
Telefax: 05 11 / 6 16 - 1 12 34 80
E-Mail: 63.01.Planfeststellung@region-hannover.de

Internet: www.hannover.de

Hinweis vom 02. April 2020:

Die Entwurfsunterlagen verbleiben in Hannover und in Hemmingen auch über den 06.04.2020 hinaus (offizielles Ende der Auslegung) an den bekanntgemachten Orten der Auslegung und können dort bis zum 18.05.2020 eingesehen werden. Im Internet bleiben die Entwurfsunterlagen in digitaler Form ebenfalls bis zum 18.05.2020 für die Öffentlichkeit verfügbar.

Wer aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 18.05.2020 gehindert sein wird, die Entwurfsunterlagen an den beiden offiziellen Orten der Auslegung einzusehen, wende sich danach direkt an die Region Hannover, Team Baurecht und Fachaufsicht (Kontaktdaten s. Infokasten rechte Spalte), um einen Termin zur Einsichtnahme zu vereinbaren. Art und Ort der Einsichtnahme werden in Abhängigkeit von der Entwicklung der Pandemie zum gegebenen Zeitpunkt festgelegt.

Auf besonderen Wunsch können einzelne, personenbezogene Auszüge aus den Planunterlagen auch per Briefpost verschickt werden.


Bekanntmachung der Landeshauptstadt Hannover

Berichtigung vom 02.03.2020

Hinweis vom 18.03.2020:
Die Eingangshalle der Bauverwaltung der Landeshauptstadt (Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, 30159 Hannover) ist bis auf Weiteres geöffnet. Die Entwurfsunterlagen können dort neben der Pförtnerloge weiterhin montags bis freitags von 6.30 Uhr bis 18 Uhr eingesehen werden.


Bekanntmachung der Stadt Hemmingen

Hinweis vom 18.03.2020:
Das Rathaus der Stadt Hemmingen bis auf Weiteres nur mit geregeltem Zulass zu betreten. Dafür wurden die "Öffnungszeiten" reduziert (Mo. 9-12 Uhr und 15-18 Uhr sowie Di. bis Fr. 9–12 Uhr). Die Planunterlagen liegen weiterhin zu den geänderten Öffnungszeiten aus. Interessierte können klingeln, um ins Rathaus zu gelangen. Wünschenswert ist und dringend empfohlen wird allerdings eine telefonische Terminvereinbarung unter Tel. 0511/4103-174.


Wesentliche Gründe für Bestehen der UVP-Pflicht


Planunterlagen:

Teil A - Vorhabensbeschreibung:

Unterlage 1 - Erläuterungsbericht (PDF, ca. 23 MB)

Teil B - Planteil:

Unterlagen 2-12 - Planteil (PDF, ca. 60 MB)

Teil C - Untersuchungen:

Unterlage 14 - Straßenquerschnitt (PDF, ca. 3 MB)

Unterlage 16 - Sonstige Pläne (PDF, ca. 2 MB)

Unterlage 17 - Immissionstechnische Untersuchungen (PDF, ca. 36 MB)

Unterlage 18 - Wassertechnische Untersuchungen (PDF, ca. 60 MB)

In der Unterlage 18.1 Oberflächenentwässerung – Ordner 18.1.1 Erläuterungsbericht befindet sich der Unterordner „Verwendete Unterlagen“. Die Untersuchungen und Gutachten sind zum Verständnis der Planinhalte nicht zwingend erforderlich, werden aber zu Informationszwecken mitveröffentlicht. Wegen der übergroßen Datenmenge wird auf eine Veröffentlichung des Ingenieurgeologischen Streckengutachtens in Unterordner U 1 verzichtet. Dies kann bei Bedarf im Rahmen der Auslegung in Hannover bzw. Hemmingen eingesehen werden.

Anhang: Unterlage 18.1.1 – Verwendete Unterlagen (ohne Ingenieurgeologisches Streckengutachten – U 1) (PDF, ca. 91 MB)

Unterlage 19 - Umweltfachliche Untersuchungen (PDF, ca. 156 MB)

Planfeststellungs­ver­fah­ren Straßen­bau

Fachbereich Bauen