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Region Hannover

Wiederherstellung naturnaher Moorwasserstände im Bissendorfer Moor

Planfeststellungsverfahren gem. § 68 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) zur Wiederherstellung naturnaher Moorwasserstände im Bissendorfer Moor.

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Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Betriebsstelle Hannover-Hildesheim, Göttinger Chaussee 76 A, 30453 Hannover, hat bei der Region Hannover, Hildesheimer Straße 20, 30169 Hannover, gemäß § 68 Wasserhaushaltsgesetz die Planfeststellung zur Wiederherstellung naturnaher Moorwasserstände im Bissendorfer Moor beantragt. Das soll durch die Errichtung von Dämmen zur Rückhaltung von Wasser im Moor und den Rückbau bestehender Entwässerungsgräben im Moorgebiet erreicht werden. Zur Begrenzung der Auswirkungen der Wasserstandsanhebung werden in Randbereichen des Moores Entwässerungsgräben ausgebaut oder neu geschaffen. Der Hauptvorfluter Kaltenweider Moor wird am Ostrand des Moores abgefangen und nach Süden an den Ellenbruchgraben angeschlossen. Die Maßnahmen erstrecken sich auf Teile der Gemarkungen Kaltenweide und Scherenbostel und grenzen an die Gemarkung Resse an.

Das Verfahren umfasst auch die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Prüfung der Verträglichkeit mit den Erhaltungszielen eines Natura 2000-Gebietes (FFH-Verträglichkeitsprüfung).

Der Antrag nebst vollständigem Plan beinhaltet insbesondere den Erläuterungsbericht, Pläne der vorgesehenen Moordämme, der Gewässerrückbauten, Sohlwelleneinbauten, Grabenneubauten, die Bewertung der Auswirkungen auf den Grundwasserstand und auf die oberirdischen Gewässer, sowie die Umweltverträglichkeitsstudie einschließlich der FFH –Verträglichkeitsprüfung, artenschutzrechtlicher und waldrechtlicher Belange, sowie der Bewertung der Eingriffe in Natur und Landschaft.

Öffentliche Auslegung

Die Planunterlagen liegen in der Zeit vom 07.05.2018 bis einschließlich 06.06.2018 bei der Gemeinde Wedemark, Fritz-Sennheiser-Platz 1, 30900 Wedemark sowie der Stadt Langenhagen,Marktplatz 1,30853 Langenhagen während der Dienststunden zur Einsicht aus.

Einwendungen können von jedem, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, innerhalb von zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis zum 20.06.2018 schriftlich oder zur Niederschrift bei der Region Hannover, Fachbereich Umwelt, Wilhelmstr. 1, 30171 Hannover, bei der Gemeinde Wedemark, Fritz-Sennheiser-Platz 1, 30900 Wedemark sowie der Stadt Langenhagen,Marktplatz1,30853 Langenhagen erhoben werden.

Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.

Anschließend wird die Region Hannover einen Erörterungstermin mit den Behörden, die Stellungnahmen abgegeben haben und den Betroffenen, die Einwendungen erhoben haben, durchführen.

Der Erörterungstermin wird zu einem späteren Termin ortsüblich bekannt gemacht. Die beteiligten Stellen werden von dem Erörterungstermin gesondert benachrichtigt.