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Hannover wächst

Bevölkerungsprognose

Weitere Einwohner*innen in Hannover bis 2030

Ein Junge zeigt aus einem Holzfenster. © LHH - Eberhard Wydmuch

Ausblicke

Die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover erstellen in mehrjährigem Abstand gemeinsam kleinräumige Bevölkerungsprognosen für die 50 Prognosebezirke der Region. Die Stadt Hannover wird dabei in 30 Prognosebezirke unterteilt, die 20 Städte und Gemeinden des Umlands bilden jeweils einen Prognosebezirk.

2020 wurde eine Bevölkerungsprognose mit dem Zeithorizont bis Anfang 2030 auf Basis des Einwohnerbestands am 30. Juni 2019 veröffentlicht. Kleinräumige Prognosen dienen als eine wichtige Grundlage für verschiedene Infrastrukturplanungen. Gesamtstädtische Prognosen, wie sie beispielsweise das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) vorlegt, sind hierfür nicht ausreichend.

Die Prognoserechnung beruht im Wesentlichen auf der Bevölkerungsentwicklung der genutzten Basisjahre - 2010 bis 2012 und 2016 bis 2018 für die Wanderungen, 2015 bis 2018 für die natürliche Entwicklung - und schreibt diese Entwicklung in die Zukunft fort. Der geplante Wohnungsneubau bis 2030 wurde berücksichtigt.

Die Ergebnisse der Prognose

In der Landeshauptstadt Hannover ergibt sich bis 2030 ein moderater Zuwachs um 15.400 Einwohner*innen auf 558.700 Einwohner*innen (+2,8 Prozent). Die Einwohnerzahl der Region Hannover gesamt würde insgesamt um 2,5 Prozent ansteigen, um 29.100 Personen auf 1,208 Mio. Einwohner*innen mit Hauptwohnsitz.

Der Bevölkerungszuwachs um 15.400 Einwohner*innen bis 2030 in der Landeshauptstadt Hannover verteilt sich nach Altersgruppen unterschiedlich: Für die Zahl der Kinder und Jugendlichen wird ein Anstieg um 4,6 Prozent (3.800 Personen) auf 87.500 erwartet. Die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 18 und 64 Jahren bleibt konstant bei ca. 357.600 (-145 Personen, -0,04 Prozent). Die Zahl der älteren Menschen ab 65 Jahre steigt bis 2030 deutlich um 11,4 Prozent auf 113.600 an (+11.700). Dabei erreichen ca. zwei Drittel der Jahrgänge der sogenannten Babyboomer diese Altersklasse, gleichzeitig steigt die Zahl der Hochaltrigen ab 85 Jahre um 35,6 Prozent (+5.200) deutlich an. Das Durchschnittsalter der Landeshauptstadt erhöht sich von 42,5 auf 43,1 Jahre.