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Lagebericht

Großstädtevergleich

Hannover ist erfolgreich im interkommunalen Vergleich.

Schrägaufnahme von Hannover mit Blick auf das Neue Rathaus, die Südstadt und den Maschsee. © Karl Johaentges

Schrägaufnahme von Hannover mit Blick auf das Neue Rathaus, die Südstadt und den Maschsee.

In jährlichem Rhythmus veröffentlicht die Landeshauptstadt Hannover den "Lagebericht zur Stadtentwicklung" – einen Großstädtevergleich zu verschiedenen stadtentwicklungsrelevanten Themen. Verglichen werden die Entwicklungen z. B. in den Bereichen Bevölkerung, Wohnen, Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Bildung und Verkehr, Kultur und Soziales bis hin zur Entwicklung der städtischen Finanzen.

Der Lagebericht dient dazu, den Blick über den Tellerrand in andere Städte zu richten und der Politik sowie der Öffentlichkeit Materialien zur Verfügung zu stellen, die eine Einschätzung und Bewertung der hannoverschen Entwicklung mit den Entwicklungen in anderen, vergleichbaren Großstädten erlauben. Die Auswahl der Vergleichsstädte umfasst die mit Hannover 15 größten deutschen Städte Hamburg, Bremen, Duisburg, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, München, Berlin, Dresden und Leipzig.

Die Bevölkerungsentwicklung im Großstädtevergleich ist weiterhin positiv. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Zuwanderung aus dem Ausland: 2017 hatten die Großstädte insgesamt erstmals einen Wanderungsverlust Deutschland gegenüber, der durch die hohe Auslandszuwanderung deutlich überkompensiert wird. 2017 gab es wieder einen Geburtenüberschuss im Großstädtevergleich, wenn auch nicht in allen Städten.

Bei der Flächennutzung bleibt Hannover die Stadt mit dem höchsten Grünanlagenanteil.

In den Vergleichsstädten wächst die Haushaltezahl schneller als der Wohnungsbestand, dies erhöht den Nachfragedruck. Dies zeigt sich auch im weiteren Anstieg der Kauf- und Mietpreise. Die jährlichen Baufertigstellungen von Neubauwohnungen können den Druck derzeit nicht lindern.

Die wirtschaftliche Lage ist in den Großstädten weiterhin gut: Die Arbeitslosigkeit sinkt seit Jahren in fast allen Vergleichsstädten, parallel dazu steigen die Beschäftigtenzahlen. Das verfügbare Einkommen steigt tendenziell ebenso wie das Bruttoinlandsprodukt und die Kaufkraft der Haushalte. In Hannover entwickeln sich die wirtschaftlichen Kennziffern ebenfalls positiv. Auch der Wirtschaftszweig Tourismus zeigt Wachstum, im Bettenangebot ebenso wie bei den Gästeankünften und Übernachtungen, der Bettenauslastung und der Tourismusintensität.

Im Bildungsbereich zeigt sich ein weiter anhaltender Anstieg der Zahl der Studierenden – in den letzten fünf Jahren um beträchtliche 17 Prozent. Der Frauenanteil ist dabei kontinuierlich angestiegen und liegt zurzeit mit 49,5 Prozent fast ausgeglichen bei der Hälfte der Studierenden in den 15 größten Städten Deutschlands.

Das Thema Mobilität hat in der Stadtentwicklung hohe Bedeutung. Hier geht es im Interesse der Lebensqualität in der Stadt und vor dem Hintergrund gesteckter Klimaschutzziele um die zukunftsfähige Ausgestaltung der Transportsysteme u. a. bezogen auf neue Antriebstechnologien wie die Elektromobilität. Diese gewinnt nicht nur in Hannover weiterhin an Bedeutung, u. a. durch wachsende Elektro-Fahrzeugbestände, den deutlichen Ausbau von Ladeinfrastruktur und den Einsatz von Elektrobussen im ÖPNV.