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Jugendschutz

Selbstdarstellung Jugendlicher im Netz

Die Selbstdarstellung im Netz – ob als Profil, als Selfie oder Kommentar – ist Alltag. Der Wunsch, alles mit allen zu teilen und immer auf dem neuesten Stand zu sein, scheinbar auch. Trotzdem gibt es in der digitalen Welt auch Regeln, Rechte und Grenzen, die wichtig sind.

Ein Videoprojekt der IGS Vahrenheide/Sahlkamp, des Vereins "Politik zum Anfassen e.V." und des Jugendschutzes der Stadt Hannover

Kurz ein Selfie für das eigene Profil, schnell ein Post oder Comment bei Freunden, ein Like für die nächste Party – Kinder und Jugendliche sind ständig "on". Hauptmotiv ist nicht nur beliebt zu sein, nichts zu verpassen und neue Leute kennenzulernen – es geht auch darum, sich selbst in Szene zu setzen: cool, attraktiv und beliebt. Doch wo sind Grenzen?

In den Medien werden häufig die Gefahren dieses digitalen Alltags genannt. Doch spielt das bei den Jugendlichen eine Rolle?

Dieser spannenden Frage geht ein Videoprojekt des Jugendschutzes der Stadt Hannover in Zusammenarbeit mit der IGS Sahlkamp/Vahrenheide und dem Verein "Politik zum Anfassen e.V." nach. Daraus ist ein elfminütiger Film unter dem Titel "schaumichan.de" entstanden.

Vor den Sommerferien haben Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs ein Drehbuch geschrieben, Szenen gespielt und Fachleute (Oberbürgermeister Schostok, Arzt, Polizei und Sozialarbeit) zu ihrer Meinung befragt.

Sofort im Netz?

Mit Hilfe eines Klicks sind Bilder und Informationen sofort im Netz – aber: Muss das wirklich ins Netz? Finde ich das in zwei Monaten immer noch cool? Muss ich mich mit einem sehr privaten Foto an meiner Ex rächen? Besser ist es, ein zweites Mal über den Upload nach zu denken. Sich solche Fragen zu stellen, sollen Jugendliche lernen. Dies ist eine Aussage des Clips.

Drei weitere wichtige Botschaften lauten:

  • Manche Fotos, die aus heutiger Sicht witzig oder cool sind, sind später eher peinlich. Zunehmend berichten Jugendliche, dass sie vor ihren Bewerbungen bei Arbeitgebern Freunde und Bekannte bitten, durch ihre Fotogalerien zu gehen und einiges zu korrigieren bzw. zu löschen.
  • Auf dem Schulhof erzählen Schüler/innen ihre privatesten Erlebnisse nicht alle anderen. Im Netz gibt es aber eine andere Vorstellung von Privatsphäre – mit weitreichenden Folgen. Die Jugendliche müssen lernen, auch digital zu entscheiden, was nur wenige gute Freunde erfahren dürfen und was alle wissen können.
  • In diesem Jahr sind etliche Apps auf den Markt gekommen, die im Bereich des Jugendmedienschutzes Verbesserungen bedeuten. So löschen sich beispielsweise gepostete Fotos nach dem ersten Ansehen automatisch und können so nicht weiter geleitet werden. So lassen sich sehr persönliche und auch peinliche Fotos auf wenige Personen begrenzen.

Video-Download

Video zum Umgang mit Bildern von Jugendlichen im Internet (11:19 min., 1 GB)