Landeshauptstadt Hannover

Namenserklärung für das Kind

Die folgende Leistungsbeschreibung gilt nur für Bürger der Landeshauptstadt Hannover.

Nachnamenserklärungen für ein Kind können in verschiedenen Fällen erfolgen.

Nachnamenserklärungen für ein Kind können in den folgenden Fällen erfolgen:

  • Die Eltern haben geheiratet und das gemeinsame Kind soll den Ehenamen führen (Anschlusserklärung)
  • Ein Elternteil hat geheiratet und der Ehepartner ist nicht Elternteil des Kindes, das Kind soll aber den Ehenamen führen (Einbenennung)
  • Die Kindesmutter ist allein sorgeberechtigt und das Kind soll den Familiennamen des Vaters erhalten (Namenserteilung)
  • Die Eltern sind nicht verheiratet, haben aber das gemeinsame Sorgerecht vereinbart (Namensbestimmung)
  • Ein Elternteil ist ausländischer Staatsangehöriger und das Kind soll einen Namen nach ausländischem Recht erhalten (Namensbestimmung bei ausländischem Recht)

Falls Ihr Anliegen hier nicht aufgeführt ist, nehmen Sie bitte unbedingt vor einer Terminvereinbarung Kontakt mit der zuständigen Stelle (Standesamt Hannover, 32.31.2@hannover-stadt.de) auf.

Ob und in welcher Form im jeweiligen Fall eine Namenserklärung möglich ist, muss im Einzelfall durch die zuständige Stelle geklärt werden.

Namensrechtliche Erklärungen sind unwiderruflich.

Kosten und Gebühren

Gebühr: EUR 25,00

Welche Fristen muss ich beachten?

Beruht die Namenserklärung auf einer vorangegangenen Erklärung zur gemeinsamen Sorge, ist die Namenserklärung innerhalb von drei Monaten nach dieser Sorgerechtserklärung abzugeben.

Die Namenserklärung wird mit Entgegennahme durch die zuständige Stelle wirksam.

Wird die Namenserklärung bei einer unzuständigen Stelle abgegeben, wird sie erst wirksam, wenn sie der zuständigen Stelle zugegangen ist.

Online-Terminbuchung

Buchen Sie einen Termin für diese Erklärung hier:

Online-Terminbuchung für Angelegenheiten bzgl. der Namenserklärung, der Vaterschaftsanerkennung sowie der Erklärung zur Geschlechtsangabe

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Welche Unterlagen werden benötigt?

Für diese Erklärungen sind folgende Dokumente erforderlich:

Die Eltern haben geheiratet und das gemeinsame Kind soll den Ehenamen führen (Anschlusserklärung)

  • Personalausweis oder Pass beider Elternteile
  • Eheurkunde mit der Namensführung
  • Geburtsurkunde des Kindes (mit den Angaben beider Elternteile)

Die Anwesenheit beider Elternteile und auch des Kindes, wenn es 14 Jahre oder älter ist, ist erforderlich.

Die anfallende Verwaltungsgebühr in Höhe von 25,- € wird vor Ort per ec-Zahlung erhoben.

Ein Elternteil hat geheiratet und der Ehepartner ist nicht Elternteil des Kindes, das Kind soll aber den Ehenamen führen (Einbenennung)

  • Personalausweis oder Pass beider Erklärender und ggf. des anderen Elternteils
  • Eheurkunde mit der Namensführung
  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Ggf. aktuelle Negativbescheinigung vom Jugendamt bezüglich des Sorgerechts
  • Erweiterte Haushaltsbescheinigung (erhältlich bei der Meldebehörde)

Die Anwesenheit des erklärenden Elternteils, seines Ehepartners und auch des Kindes, wenn es 14 Jahre oder älter ist, ist erforderlich. Wenn das Kind den Namen des leiblichen anderen Elternteils führt oder gemeinsames Sorgerecht besteht, ist auch die Zustimmung des anderen Elternteils erforderlich.

Die anfallende Verwaltungsgebühr in Höhe von 25,- € wird vor Ort per ec-Zahlung erhoben.

Die Kindesmutter ist allein sorgeberechtigt und das Kind soll den Familiennamen des Vaters erhalten (Namenserteilung)

  • Personalausweis oder Pass beider Elternteile
  • Ggf. aktuelle Negativbescheinigung vom Jugendamt
  • Geburtsurkunde des Kindes (mit Angabe beider Elternteile)

Die Anwesenheit beider Elternteile und auch des Kindes, wenn es 14 Jahre oder älter ist, ist erforderlich.

Die anfallende Verwaltungsgebühr in Höhe von 25,- € wird vor Ort per ec-Zahlung erhoben.

Die Eltern sind nicht verheiratet, haben aber das gemeinsame Sorgerecht vereinbart (Namensbestimmung)

  • Personalausweis oder Pass beider Elternteile
  • Sorgeerklärung
  • Geburtsurkunde des Kindes (mit Angabe beider Elternteile)

Die Anwesenheit beider Elternteile und auch des Kindes, wenn es 14 Jahre oder älter ist, ist erforderlich.

Die anfallende Verwaltungsgebühr in Höhe von 25,- € wird vor Ort per ec-Zahlung erhoben.

Ein Elternteil ist ausländischer Staatsangehöriger und das Kind soll einen Namen nach ausländischem Recht erhalten (Namensbestimmung bei ausländischem Recht)

  • Pass des ausländischen Elternteils, Pass oder Personalausweis des deutschen Elternteils
  • Eheurkunde mit der Namensführung (bei verheirateten Eltern)
  • Geburtsurkunde des Kindes (mit Angabe beider Elternteile)
  • Sollten Sie nicht ausreichend Deutsch sprechen, bringen Sie bitte einen Dolmetscher mit

Die Anwesenheit beider Elternteile und auch des Kindes, wenn es 14 Jahre oder älter ist, ist erforderlich.

Die anfallende Verwaltungsgebühr in Höhe von 25,- € wird vor Ort per ec-Zahlung erhoben.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei dem Standesamt, das die Geburt des Kindes beurkundet hat; gibt es keinen deutschen Registereintrag, ist das Standesamt des Wohnortes zuständig.

Die Erklärung kann auch vor einem Notar oder beim Standesamt des Wohnsitzes abgegeben werden.

Rechtsgrundlagen

§§1616 bis 1618 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

Art. 10 Abs. 2 und 3 Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB)

§45 Personenstandsgesetz (PStG)

Zuständige Stelle