Landeshauptstadt Hannover

Namenserklärung nach Einbürgerung

Die folgende Leistungsbeschreibung gilt nur für Bürger der Landeshauptstadt Hannover.

Nach der Einbürgerung besteht die Möglichkeit, den nach ausländischem Recht erworbenen Namen an deutsche Rahmenbedingungen anzupassen.

Konkret kann die eingebürgerte Person ...

  • ... aus dem Namen Vor- und Familiennamen bestimmen
  • ... bei Fehlen von Vor- oder Familiennamen einen solchen Namen wählen
  • ... Bestandteile des Namens ablegen, die das deutsche Recht nicht vorsieht
  • ... die ursprüngliche Form eines nach dem Geschlecht oder dem Verwandtschaftsverhältnis abgewandelten Namens annehmen
  • ... eine deutschsprachige Form ihres Vor- oder Familiennamens annehmen; gibt es eine solche Form des Vornamens nicht, so kann sie neue Vornamen annehmen

Falls Sie Zweifel haben, ob Ihr Wunsch hier aufgeführt ist, nehmen Sie bitte unbedingt vor einer Terminvereinbarung Kontakt mit der zuständigen Stelle (Standesamt Hannover, 32.31.2@hannover-stadt.de) auf.

Ob und in welcher Form im jeweiligen Fall eine Namenserklärung möglich ist, muss im Einzelfall durch die zuständige Stelle geklärt werden.

Namensrechtliche Erklärungen sind unwiderruflich.

Kosten und Gebühren

Gebühr: EUR 25,00

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Namenserklärung ist nicht fristgebunden.

Sie wird mit Entgegennahme durch die zuständige Stelle wirksam.

Wird die Namenserklärung bei einer unzuständigen Stelle abgegeben, wird sie erst wirksam, wenn sie der zuständigen Stelle zugegangen ist.

Online-Terminbuchung

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Online-Terminbuchung für Angelegenheiten bzgl. der Namenserklärung, der Vaterschaftsanerkennung sowie der Erklärung zur Geschlechtsangabe

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Welche Unterlagen werden benötigt?

Für diese Erklärung sind folgende Dokumente erforderlich:

  • Vorläufigen Personalausweis oder Bescheinigung der Einbürgerungsbehörde
  • Einbürgerungsurkunde
  • Geburtsurkunde im Original, ggf. mit Übersetzung nach ISO-Norm
  • ggf. Heiratsurkunde im Original, ggf. mit Übersetzung nach ISO-Norm
  • ggf. Scheidungsurkunde im Original, ggf. mit Übersetzung nach ISO-Norm
  • ggf. ausländischen Pass (auch in Kopie)
  • bei Minderjährigen ist es erforderlich, dass die sorgeberechtigten Eltern der Erklärung des Kindes zustimmen

Die anfallende Verwaltungsgebühr in Höhe von 25,- € wird vor Ort per ec-Zahlung erhoben.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei dem Standesamt, das das Geburts- oder Eheregister der erklärenden Person führt; gibt es keinen deutschen Registereintrag, ist das Standesamt des Wohnortes zuständig.

Die Erklärung kann auch vor einem Notar oder beim Standesamt des Wohnsitzes abgegeben werden.

Rechtsgrundlagen

Art. 47 Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB)

§43 Personenstandsgesetz (PStG)

Zuständige Stelle