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Flaggen vor einem Gebäude. © LHH

Europaflaggen vor dem Neuen Rathaus. 

Europatag am 9. Mai

Landeshauptstadt im Austausch mit den Partnerstädten

Als sichtbares Zeichen zum Europatag wehen in Hannover am 9. Mai 150 Europafahnen. Zusammen mit der Künstlerin Jasmin Mittag hat die Stadt Menschen in den europäischen Partnerstädten Bristol, Poznan und Rouen nach ihren Gedanken und Wünschen für Europa befragt. 

Die Gründung der Europäischen Union, an die der Europatag am 9. Mai erinnert, steht für europäische Grund- und Freiheitsrechte, wirtschaftlichen Wohlstand und Frieden. In diesem Jahr ist der Tag aufgrund der Corona-Pandemie von Einschränkungen und Begrenzungen geprägt. Vor diesem Hintergrund hat die Landeshauptstadt Hannover zusammen mit der Künstlerin Jasmin Mittag Menschen in ihren europäischen Partnerstädten Bristol, Perpignan, Poznan und Rouen nach ihren Gedanken und Wünschen für Europa befragt. Die Zusammenstellung der Interviews ist unter www.hannover-europatag2020.de zu finden. Als sichtbares Zeichen der Verbundenheit wehen in Hannover 150 Europafahnen. Die Stadt flaggt vor allen Dienstgebäuden und an verschiedenen Stellen im öffentlichen Raum.

OB Onay: "Nur gemeinsam werden wir die Krise bewältigen"

Oberbürgermeister Belit Onay unterstreicht die Bedeutung des Europatags "Ich bin überzeugter Demokrat und nicht minder überzeugter Europäer, weil die Europäische Union für Werte wie Menschlichkeit, Solidarität und Freiheit steht. Das ist die Grundlage für 75 Jahre Frieden in unserem Land. Mit der Corona-Krise erleben wir gerade, dass wir dennoch verwundbar sind und dass auch der europäische Zusammenhalt an manchen Stellen auf die Probe gestellt wird. Nur gemeinsam werden wir diese Krise bewältigen, denn das Virus macht vor Landesgrenzen nicht halt. Und nur gemeinsam werden wir eine Europäische Union gestalten, die zukünftig noch resistenter gegen Pandemien, ökonomische Krisen oder Nationalismus ist und handlungsfähiger bei wichtigen Zukunftsfragen wie Klimaschutz und Integration."

Europäische Städte im Umgang mit der Corona-Pandemie - Beispiele

Die Landeshauptstadt Hannover ist sehr aktiv in europäischen Netzwerken und tauscht mit ihren Partnerstädten und anderen europäischen Städten Wissen und Erfahrungen aus. Städte gestalten die Lebensbedingungen vor Ort und sind Treiber für Innovation und Solidarität. Eine Zusammenstellung von interessanten und solidarischen Initiativen und Projekten im Umgang mit der Corona-Pandemie findet sich hier

Bedeutung der EU für Wissenschaft und Lehre

Studierende und Forschende aus Hannover werben in einem kurzen Video auf www.wissen.hannover.de für die Vorteile von grenzenlosem Studium und Forschung. Zahlreiche Forschungsprojekte in Hannover werden durch finanzielle Förderung der Europäischen Union realisiert. Gleichzeitig nutzen viele Studierende in Hannover die Möglichkeit, mit dem ERASMUS-Programm im europäischen Ausland ihren Horizont zu erweitern.

Gemeinsame Musik verbindet Menschen

Anlässlich des Europatags haben sich zwei Musiker aus Hannover und Rouen zusammengefunden. Nicolas Lapierre vom Conservatoire Rouen und Tomer Maschkowski vom Trombone Unit Hannover spielen ein Duo für Europa, beide zu Hause in ihrer jeweiligen Heimat. Daran zeigt sich die Fähigkeit der Musik, sprachliche und räumliche Barrieren zu überwinden und Menschen überall in Europa zu erreichen. 

Eckdaten zum Europatag

Am 9. Mai wird in Europa der Europatag gefeiert, der an die Anfänge der Europäischen Union erinnert. Fünf Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs legte der damalige französische Außenminister Robert Schuman mit seiner "Schuman-Erklärung" am 9. Mai 1950 den Grundstein für das größte Friedensprojekt Europas. Die europäische Idee hat dabei bis heute nichts an ihrer Bedeutsamkeit verloren. Sie hat 447 Mio. Europäer*innen europäische Grundrechte und Freiheiten, wirtschaftlichen Wohlstand und soziale Sicherheit gebracht.