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Maschsee-Nordufer

Neuanstrich des "Hellebardiers" verzögert sich

Der geplante Neuanstrich des "Hellebardiers" am Maschsee Nordufer/ Sprengel Museum Hannover verzögert sich. Und weil das Maschseefest seine Schatten vorauswirft und dafür demnächst die Aufbauarbeiten beginnen, wird das Gerüst um den Hellebardier am Montag, 8. Juli, abgebaut.

Hellebardier von Alexander Calder © LHH

Hellebardier von Alexander Calder

Wind und Wetter haben ihre Spuren am "Hellebardier" von Alexander Calder hinterlassen. Die rote Farbe der Plastik am Maschsee Nordufer/ Sprengel Museum Hannover ist zusehends verblasst. In Abstimmung mit der Calder Foundation, New York, sollte die Plastik rechtzeitig zu den Jubiläumsfeierlichkeiten des Sprengel Museum im August 2019 einen neuen Farbanstrich bekommen.

Im Prinzip ist alles vorbereitet: Das Gerüst der Firma Stabau aus Hannover ist installiert. Das Restaurierungsatelier "Die Schmiede" aus Duisburg steht in den Startlöchern. Nun aber dauert der Abstimmungsprozess der Stadt mit der Calder-Foundation, die jeden Neuanstrich genehmigen muss, länger als gedacht: Beide Seiten wünschen sich eine neue Farbfassung, die der Witterung besser standhält als bisher und die die signifikante Skulptur zusätzlich schützt. Daran wird gerade mit Hochdruck gearbeitet.

Sowie sich die Stadt und die Calder-Foundation auf die neuen Farbmaterialien und Schutzanstriche geeinigt haben, wird der "Hellebardier" erneut eingerüstet und bekommt eine neue Farbe.

Das Kunstwerk

Der "Hellebardier" oder Stabile "Hellebardenträger" ist eine Schenkung aus dem Jahr 1972 von Bernhard Sprengel an die Stadt. Die Stahlplastik ist acht Meter hoch, misst in der Grundfläche etwa 6 mal 7 Meter und hat ein Gewicht von sechs Tonnen. Das Objekt wurde in Tours/Frankreich hergestellt und in Einzelteilen nach Hannover gebracht. Mit Hilfe eines Krans ist dann das Objekt innerhalb von drei Tagen zusammengebaut worden.

Seit Oktober 1978, also ein Jahr vor der Eröffnung des Sprengel Museums Hannover, wurde die Skulptur an der Nordseite des Maschsees aufgebaut. Ihr erster Standort seit 1972 war auf dem Opernplatz.