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Ausschreibung

Innovationsfonds Kunst & Kultur

Der "Innovationsfonds Kunst und Kultur" wird nach den Erfolgen in den letzten Jahren nun bis einschließlich 2026 fortgesetzt. Es werden weiterhin unter der Setzung von drei Förderschwerpunkten neue Impulse für die Kulturlandschaft Hannovers gesucht und besonders ideenreiche, interdisziplinäre Projekte gefördert. Dadurch wird ein Beitrag zur innovationsfreundlichen Entwicklung der Kunst und Kulturlandschaft der Landeshauptstadt geleistet.

Eine Gruppe junger Akrobaten bei einer Aufführung vor Publikum. © Thomas Damm

Der Innovationsfonds fördert künstlerische und kulturelle Projekte.

Mit dem Innovationsfonds Kunst und Kultur werden herausragende Projekte gefördert, die schwerpunktmäßig besondere Zielgruppen wie z.B. Migrant*innen und junge Erwachsene erreichen. In der Antragstellung soll dargestellt werden, wie - insbesondere durch die Einbeziehung von Kooperationspartnern - neue Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft entwickelt werden, die auch auf Aspekte der Stadtentwicklung einzahlen.

Der Innovationsfonds hat jährlich ein finanzielles Volumen von 100.000,- EUR.

Allgemeine Informationen

  1. Die vollständigen Anträge für das Förderjahr 2021 sind stehen hier zum Download bereit (www.hannover.de/innovationsfonds-kultur) und sind bis zum 31.10.2020 an das  Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover per E-Mail (innovationsfonds@hannover-stadt.de) zu senden. 
  2. Vor Abschluss eines Förderprojektes kann ein Zuwendungsempfänger*in der Regel keinen neuen Förderantrag stellen. Ein Förderprojekt ist abgeschlossen, wenn nach Vorlage vollständiger, prüffähiger Unterlagen ein Fördervorhaben abschließend geprüft und innerhalb von drei Monaten keine Beanstandung erhoben wurde.
  3. Die Förderung erfolgt nach Beschluss des Rates der Landeshauptstadt Hannover auf Empfehlung einer Jury bestehend aus Vertreter*innen der Hochschulen und öffentlichen und privaten Förderer*innen aus Stadt, Land und Region. Die geförderten Projekte werden von einem Beirat bestehend aus Vertreter*innen der Kulturinstitutionen Hannovers beratend begleitet. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht. Ablehnungen bedürfen keiner Begründung.
  4. Die städtische Förderung für einzelne Maßnahmen soll in der Regel 20.000 EUR nicht überschreiten. Beantragte zusätzliche Drittmittel sind im Kosten- und Finanzierungsplan darzulegen. Der Antragsteller*in soll in der Regel mindestens 10 v. H. der zuwendungsfähigen Ausgaben als Eigenmittel (u.a. vorhandenes Personal, bzw. Arbeitsleistungen oder vorhandene Räume) in das Projekt einbringen. Ausnahmen können zugelassen werden, insbesondere bei den Förderschwerpunkten 1 und 2 sowie bei Vorhaben mit vorrangig experimentellem Charakter.

Förderschwerpunkte

1. "Junge Hunde – First Steps"

Mit dem Innovationsfonds sollen junge Künstler*innen und Kreative aus verschiedenen Kunst-, Kultur- und Kreativbereichen angesprochen werden. Ein Schwerpunkt soll auf die Förderung von Study & Stay Projekten gelegt werden, bei denen eine enge Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen in Hannover und den Antragsteller*innen vorausgesetzt wird.

Junge Künstler*innen und Kreative, die in Hannover studiert haben und/oder sich hier verortet wollen, sollen sich mit diesem Programm auch nach dem Studium in die Kulturlandschaft Hannovers einbringen und diese überregional repräsentieren und weiterentwickeln.

Ein zentraler Aspekt des Programms wird hierbei darin gesehen, dass in dem Zeitraum der Förderung Arbeitsergebnisse geschaffen werden, die in Kooperation oder Zusammenarbeit mit lokalen Kulturinstitutionen ggf. auch unter Beteiligung kreativwirtschaftlicher Akteur*innen präsentiert werden. Auch soll die Durchführung von innovativen Vermittlungsansätzen als integrativer Bestandteil des Programms einen breiten Platz einnehmen. 

2. "Get Together"

Ein zweiter Schwerpunkt umfasst die Projektförderung von besonders interdisziplinär angelegten Projekten, mit dem exemplarische innovative Projekte gefördert werden sollen. Diese Projekte sollen durch die Kooperation verschiedener Akteur*innen, ggf. auch aus der Kreativwirtschaft, Synergien schaffen und somit die Kunst- und Kulturlandschaft Hannovers weiterentwickeln.

Das Programm wendet sich insbesondere an Künstler*innen und Kreative aus den Sparten Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst sowie deren angewandte Künste. Die Projekte müssen zum einen über ein schlüssiges Konzept verfügen und sich durch eine hohe inhaltliche Qualität auszeichnen. Zum anderen soll im Antrag auf die erwartete nachhaltige Wirkung der Projekte eingegangen werden.

Hiermit sollen die geförderten Projekte in exemplarischer Weise neue Wege und Potentiale in und für die hannoversche Kulturlandschaft aufzeigen. 

3. "Long Life"

Der dritte Förderschwerpunkt umfasst innovative Pilot- und Explorationsprojekte aus dem Bereich der Fort- und Weiterbildung. Die geförderten Projekte sollen neue Ansätze für den Zugang zu und die Anschlussfähigkeit von Weiterbildung bieten und hiermit dazu beitragen, die Kulturlandschaft Hannovers zu entwickeln.

So sollen in diesem Förderbereich Projekte besondere Berücksichtigung erfahren, die sich an den Bedürfnissen der ansässigen Kultur- und Kreativszene orientieren. Besonders durch Kunst- und Kulturprojekte lässt sich durch spielerische Elemente "Lernlust" erzeugen und eine Lerngemeinschaft Gleichgesinnter bilden.

Eine vorherige Beratung wird empfohlen. Dazu bitte melden unter: innovationsfonds@hannover-stadt.de