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Projekt

Innovationsfonds Kunst & Kultur

Der "Innovationsfonds Kunst und Kultur" wird nach den Erfolgen in den letzten Jahren nun bis einschließlich 2026 fortgesetzt. Es werden weiterhin unter der Setzung von drei Förderschwerpunkten neue Impulse für die Kulturlandschaft Hannovers gesucht und besonders ideenreiche, interdisziplinäre Projekte gefördert. Dadurch wird ein Beitrag zur innovationsfreundlichen Entwicklung der Kunst und Kulturlandschaft der Landeshauptstadt geleistet.

Eine Gruppe junger Akrobaten bei einer Aufführung vor Publikum. © Thomas Damm

Der Innovationsfonds fördert künstlerische und kulturelle Projekte.

Mit dem Innovationsfonds Kunst und Kultur werden herausragende Projekte gefördert, die schwerpunktmäßig besondere Zielgruppen wie beispielsweise Migranten und junge Erwachsene erreichen.

Weiter soll in der Antragstellung dargestellt werden, wie - auch durch die Einbeziehung von Kooperationspartnern - neue Wege der Vermittlung und Teilhabe mit dem Ziel einer Teilhabe aller Bevölkerungsschichten eröffnet werden können.

Förderjahr 2019

Für das Förderjahr 2019 ist ergänzend eine Auseinandersetzung mit der Kulturhauptstadtbewerbung Hannovers für das Jahr 2025 wünschenswert. Das Thema Nachbarschaft wurde in übertragenem Sinne schon im letzten Jahr von vielen geförderten Projekten mitgedacht. Die Querschnittsthemen Mobilität, Internationale Stadt, Gartenkultur, Baukultur und Kulturstadt könnten ebenso in den Projektideen mitberücksichtigt werden und dadurch Impulse in Richtung Hannover als Kulturhauptstadt Europas 2025 geben.

Für die Förderjahre 2019 bis 2026 stehen jeweils 100.000 Euro bereit.

Ausführliche Beratung in der Jungen Kultur bei Bernd Jacobs, Tel. 0511-168-44407 oder unter innovationsfonds@hannover-stadt.de.

Zu den Förderschwerpunkten

1. "Junge Hunde – First Steps"
Mit dem Förderschwerpunkt sollen junge Künstlerinnen/Künstler und Kreative aus verschiedenen Kunst-, Kultur- und Kreativbereichen angesprochen werden. Ein Schwerpunkt soll auf die Förderung von Study & Stay Projekten gelegt werden, bei denen eine enge Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen in Hannover und den Antragstellern vorausgesetzt wird.

2. "Get Together"
Hier sollen besonders interdisziplinär angelegte Projekten gefördert werden. Diese Projekte sollen durch die Kooperation verschiedener Akteure, ggf. auch aus der Kreativwirtschaft, Synergien schaffen und somit die Kunst- und Kulturlandschaft Hannovers weiter entwickeln..

3. "Long Life"
Hier sollen innovative Pilot- und Explorationsprojekte aus dem Bereich der Fort- und Weiterbildung gefördert werden. Die geförderten Projekte sollen neue Ansätze für den Zugang zu und die Anschlussfähigkeit von Weiterbildung bieten und hiermit dazu beitragen, die Kulturlandschaft Hannovers zu entwickeln.

Allgemeine Voraussetzungen

1. Abgabe online

Die vollständigen Anträge für das Förderjahr 2019 sind online bis zum 31.01.2019 an das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover zu richten.

2. Förderung

Die Förderung erfolgt nach Beschluss des Rates der Landeshauptstadt Hannover auf Empfehlung einer Jury bestehend aus Vertretern der Hochschulen und öffentlichen und privaten Förderern aus Stadt, Land und Region. Die geförderten Projekte werden von einem Beirat bestehend aus Vertretern der Kulturinstitutionen Hannovers beratend begleitet.

3. Förderungssumme/ Eigenmittel

Die städtische Förderung für einzelne Maßnahmen soll in der Regel 20.000 Euro nicht überschreiten. Der Antragsteller/die Antragstellerin soll in der Regel mindestens 10 v. H. der zuwendungsfähigen Ausgaben als Eigenmittel (u.a. vorhandenes Personal, bzw. Arbeitsleistungen oder vorhandene Räume) in das Projekt einbringen. Ausnahmen können zugelassen werden, insbesondere bei den Förderschwerpunkten 1 sowie bei Vorhaben mit vorrangig experimentellem Charakter.

Weitere Informationen

Bewerbungen für den Innovationsfond 2019 können bis zum 31.01.2019 beim Kulturbüro unter der Mailadresse: innovationsfonds@hannover-stadt.de eingereicht werden.

Bewerbungen sind ausschließlich online mit den bereitgestellten Formularen möglich. Bitte beachten Sie auch das Informationsblatt zum Innovationsfonds.