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Urban Art

Urban Nature Graffiti & Street Art Festival

Vom 16. bis 18. August gestalteten mehr als 60 Künstler*innen die Graffiti-Flächen am Ihmeufer. 

Graffiti Art & Culture: Die Urban-Art-Meile am Ihmeufer © Jan Heidemann

Graffiti Art & Culture: Die Urban-Art-Meile am Ihmeufer

Vom 16. bis 18. August gestalteten mehr als 60 Künstlerinnen und Künstler die Flächen der "Ihme Hall" unterhalb der Brücke Spinnereistraße vor dem Heizkraftwerk Linden sowie Teile der "Ihme-Galerie" zwischen Spinnereistraße und Ida Arenhold-Brücke neu.   

In diesem Jahr waren auch Künstler*innen aus den hannoverschen Partnerstädten Bristol und Poznan dabei. Hier setzten die Organisator*innen auf einen regen Austausch und einen spannenden Lernprozess mit Künstler*innen Rosie Mclay und Thomas Sledmore aus Bristol und seinem jährlich stattfindenden Streetart Festival "Upfest". Aus Poznan kam Eskaer, der sich auf Aufkleber und Plakate spezialisiert hat, die nicht nur in den Straßen von Poznan, sondern auch in Europa und auf der ganzen Welt zu finden sind.

Drei Tage lang gab es Filme, Vorträge, Diskussionen und Führungen rund um das Thema Urban Art. 

Besonderes Highlight war die Vorführung des Films "Blaues Licht" am 16. August in der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum, das die bisher umfangreichste Kunstaktion des Künstlerkollektivs "Rocco und seine Brüder" zeigte. 

Veranstaltet wurde das Festival vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover und dem Graffiti Netzwerk Hannover.

Zur Graffiti-Kultur in Hannover

In Hannover gibt es seit Jahren eine breite Szene der Graffiti-Kultur, die diese Kunstform fördert, für ihre Anerkennung kämpft und sich einen anderen Umgang mit dieser Kunstform wünscht. Seit zwei Jahren hat sich das Sachgebiet Junge Kultur im Kulturbüro dem Thema angenommen, das durch kontinuierliche Treffen mit den Akteur*innen Bedarfe festgestellt hat.

Mit dem Kick-Off "Urban Nature" im vergangenen Jahr wurde die größte legale Urban-Art-Fläche Hannovers eröffnet und dadurch ein erster Schritt für die Akzeptanz dieser Kunstform im öffentlichen Raum geschaffen. Parallel dazu ging die Website www.graffiti-netz-hannover.de online. Sie listet alle legalen Freiflächen in Hannover auf. Gleichzeitig vernetzt und verbessert sie die Kommunikation sowie den Austausch von Künstler*innen, aktiven Menschen und Initiativen aus diesem Bereich. Ohne die intensive ehrenamtliche Arbeit dieses Netzwerkes ist diese Veranstaltung nicht umzusetzen und darüber hinaus fördert das Netzwerk die Kommunikation in die Szene und kümmert sich das ganze Jahr um die "Ihme-Hall".