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KEP

Kulturentwicklungsplan

Im Kulturentwicklungsplan (KEP) werden die kulturellen Ziele und Perspektiven sowie der Handlungsrahmen für die nächsten Jahre erarbeitet.

Kulturentwicklungsplan (KEP) - Was ist das?

Im Kulturentwicklungsplan (KEP) wird die kulturelle Langzeitstrategie der Stadt beschrieben. Er ist der Rahmen, in dem sich das künstlerische und kulturelle Leben entwickelt. 

Und wie entsteht der Kulturentwicklungsplan? Begonnen wurde mit einer Bestandsaufnahme (Sachstandsbericht). Dann wurden Handlungsfelder diskutiert und Ziele formuliert – unter anderem bei zwei großen "KulturZukunft"-Veranstaltungen. Und die Diskussion geht weiter.

Aktueller Stand

Hannover ist im Finale um den Titel "Kulturhauptstadt Europas 2025". Bis zur Abgabe des zweiten Bid Books im Sommer 2020 muss auch der Kulturentwicklungsplan (kurz: KEP) fertig sein. Nachdem im Mai 2019 bereits der KEP-Zwischenbericht veröffentlicht wurde, gibt es nun einen ersten Entwurf der zentralen Inhalte des KEP. 

Was ist im neuen KEP-Entwurf zu finden?  

Im Zwischenbericht wurden die Handlungsfelder und Querschnittsthemen bereits vorgestellt. Der nun vorliegende KEP-Entwurf (>Download Arbeitspapier) enthält eine aktualisierte Fassung der Querschnittsthemen und Handlungsfelder mit den dazugehörenden Zielen. Neu in diesem KEP-Entwurf ist die Darstellung von sechs Referenzprojekten sowie vielen Maßnahmen, mit denen die Ziele umgesetzt und erreicht werden sollen. 

Handlungsfelder, Querschnittsthemen und Ziele

Der Kulturentwicklungsplan Hannovers umfasst vier Handlungsfelder. Zu jedem Handlungsfeld gibt es mehrere Ziele. Außerdem kommen Themen vor, die für jedes der Handlungsfelder relevant sind. Dies sind die zwei Querschnittsthemen "Digitalisierung" und "Kulturmarketing". Das erste Handlungsfeld ist mit "Diskurs Strukturentwicklung Kultur" überschrieben. Hier geht es darum, mit kommunalen Ressourcen Kunst und Kultur weiterzuentwickeln und so die Gesellschaft zu stärken. Das zweite Handlungsfeld ("MöglichkeitsRäume mit Kultur eröffnen und gestalten") beschäftigt sich mit der Frage, wie Gebäude und Flächen (um-)genutzt werden können. Bürokratische Hürden sollen weichen und die (temporäre) Aneignung von Räumen erleichtert werden. Beim dritten Handlungsfeld "Welt in HANNOVER in der Welt" steht Internationalität im Mittelpunkt – von Städtepartnerschaften bis hin zur internationaler Geschichte Hannovers. Das vierte Handlungsfeld "Mensch: Kultur: Demokratie" hat das Ziel, Teilhabe und Partizipation zu fördern und Teilhabe-Barrieren abzubauen. 

Die Referenzprojekte 

Der neue KEP-Entwurf führt sechs Referenzprojekte auf. Das erste Referenzprojekt "10-Punkte-Plan UNESCO City of Music" stärkt unter anderem durch ein Zentrum für Musiktechnik und Residency-Stipendien den Musikstandort Hannover. Im Rahmen des zweiten Projekts wird ein neues beispielhaftes Stadteilzentrum in Döhren mit hoher Aufenthaltsqualität, zeit- und bedarfsgerechter Ausstattung entstehen. Zum dritten Referenzprojekt, dem Programm zur transkulturellen Öffnung des Kulturbetriebs sowie zum internationalen Kulturaustausch, gehören unter anderem ein Kulturlots*innen-Angebot und die Förderung internationaler Kooperationen. Das vierte Referenzprojekt "Kompetenznetzwerk Kulturelle Bildung" zur Ausbildung künstlerischer Fähigkeiten berücksichtigt alle Altersgruppen und Kultursparten. Das fünfte Referenzprojekt "Internationales Kulturmarketing" wird unter anderem mit Groß-Ausstellungen und Festivals zur Wahrnehmung Hannovers als internationale Kulturmetropole beitragen. Das sechste Referenzprojekt "digitale Kulturstadt" sieht die Schaffung einer interaktiven digitalen Plattform vor. 

KEP-Workshop  im Januar 2020 

Eine weitere Beteiligungsveranstaltung der Reihe "KulturZukunft" findet am 27. Januar 2020 statt. Kulturschaffende und Interessierte sind wieder herzlich eingeladen, dabei zu sein, mitzudenken, Feedback zu geben und den KEP mit ihren Ideen zu bereichern. Anmeldungen bitte bis zum 20.01. unter https://hannoverliebe.de/anmeldung.

Termine

KEP-Entwurf ("Arbeitspapier")

Erscheinungsdatum: Januar 2020

Zwischenbericht

Im Zwischenbericht gibt es Informationen über Handlungsfelder und Ziele. Der Zwischenbericht ist sozusagen der Trailer zum Langfilm. Erscheinungsdatum: Mai 2019

Sachstandsbericht

Der Sachstandsbericht – eine Bestandsaufnahme der hannoverschen Kulturszene und des Fachbereichs Kultur. Er nähert sich an die Handlungsbedarfe für die Kulturentwicklung an. Erscheinungsdatum: Februar 2019