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Mobiler Kulturhaupt­stadtkiosk feiert Premiere auf dem Kiosktag

Der mobile Kulturhauptstadtkiosk hat erstmals seine Türen am Kiosktag, 28. Juli, auf dem Klagesmarkt geöffnet. Mit dem Kiosk greift das Kulturhauptstadtbüro das Leitthema "Nachbarschaft" der hannoverschen Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 auf. 

Erste Antworten auf Fragen am Kulturhauptstadtkiosk werden gesammelt. Für Antworten gibt es eine bunte Tüte und eine Getränk. © LHH

Erste Antworten auf Fragen am Kulturhauptstadtkiosk werden gesammelt. Für Antworten gibt es eine bunte Tüte und eine Getränk.

Der mobile Kulturhauptstadtkiosk funktioniert wie ein "echter" Kiosk als Anlaufpunkt für alle, die sich über das Thema Kulturhauptstadt Europas 2025 in Hannover informieren und austauschen wollen.

Der Kulturhauptstadtkiosk ist der Probelauf für den Beteiligungsprozess für die Bewerbung Hannovers zur Kulturhauptstadt, der sich über den gesamten Herbst erstrecken wird. Im Anschluss an den Kiosktag wird der mobile Kulturhauptstadtkiosk Ende August Anfang September durch die Stadtbezirke touren - dorthin, wo sich Hannovers kulturelles und soziales Leben abspielt und wo sich jede/r aktiv mit ihren/seinen Ideen und Projekten zur Kulturhauptstadt-bewerbung einbringen kann.

"Da bekommt man eine bunte Tüte oder ein kaltes Getränk im Gegenzug für Antworten auf unsere Fragen", erläutert Melanie Botzki, Leiterin des städtischen Kulturhauptstadtbüros, das Hannovers Bewerbungsaktivitäten koordiniert. Zum Auftakt wollte das Kulturhauptstadtbüro beispielsweise wissen: Welche Stadt in Europa ist ein Vorbild für Hannover und weshalb? Was ist gute Nachbarschaft? Was macht Hannover aus? Welchen Ort in Hannover würdest Du gerne verändern?

Der neue Kulturhauptstadtkiosk war Teil des hannoverschen Kiosktags und der Ausstellung Kioskkult(ur) am 28. und 29. Juli.

Zum Kiosktag am 28. Juli haben die Landeshauptstadt Hannover mit dem Kulturbüro, dem Historischen Museum und dem Kulturhauptstadtbüro und der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung eingeladen. Zusammen mit der Privatbrauerei Herrenhausen als Partner und Sponsor wurden die städtischen Kioske für einen Tag ein Ort, an dem sich auf kleinstem Raum das kulturelle Leben tummelt. Geboten wurde eine bunte Tüte Kultur zur Auswahl – das Angebot reicht von einer Ausstellung über Lesungen, Konzerte, Filme und Verkostungen.

Die Ausstellung "Kioskkult(ur)" von Anna Morawek, Muthesius Kunsthochschule Kiel, und Laura Kettler, Leibniz Universität Hannover, war am 28. und 29. Juli an zwei zentralen Orten in der Stadt zu sehen: In Linden am Küchengarten mit großflächiger Fotoinstallation von allen Kiosken aus Hannovers zentralen Stadtteilen und an der Lutherkirche in der Nordstadt, wo Kioske symbolisch als ‚zweites Wohnzimmer‘ nach draußen geholt wurden.

Hier erzählten Kioskbetreibende aus Hannover in einer Video-Installation Geschichten aus ihrem Alltag – und haben dabei kein Blatt vor den Mund genommen.