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Europäische Kulturhauptstadt

Westerhof will Hannovers "kulturelle Identität weiterentwickeln"

Der holländische Kulturmanager wird Hannover in der Bewerbungsphase bis zur ersten Abgabe der Bewerbung beraten. 

Mann. © LHH

Oeds Westerhof auf dem Weg "Vorwärts nach weit".

"Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht, aber ich kann gut beurteilen, was für eine Bewerbung wichtig ist." Diese Expertise hat er sich als Leiter des Bewerbungsbüros mit seinem Team erarbeitet und den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2018 nach Leeuwarden, Niederlande, geholt. Damit hat er namhafte Mitbewerber wie Den Haag, Utrecht und die limburgische Region rund um Maastricht chancenlos gelassen. Jetzt will er für Hannover eruieren, "wie er die kulturelle Identität weiterentwickeln kann." Als nordisch geprägte Provinzhauptstädte sieht er sowohl historisch als auch kulturell viele Parallelen zwischen Hannover und Leeuwarden und darum "reizt mich diese Berateraufgabe sehr." Bei seiner Vorstellung sprach Westerhof davon, dass er vor allem Hannovers kleine Plätze und Kioske mag, die ihm bei seinen bisher zweimaligen Besuchen in der niedersächsischen Landeshauptstadt aufgefallen seien. "Aber wir brauchen mehr", freut er sich auf die kommende Zeit, in der er insbesondere auf die Zusammenarbeit mit vielen Menschen zählt. "Wenn nicht alle mitmachen, funktioniert es nicht."

Härke begrüßt Westerhof in Hannover 

"Oeds Westerhof wird unser strategischer Berater, unser Wegweiser und Begleiter bis ins nächste Jahr", begrüßt Kulturdezernent Harald Härke den "Kulturhauptstadt"-erfolgreichen Manager in Hannover. Für seine beratende Tätigkeit wird Westerhof immer wieder von Leeuwarden nach Hannover kommen, während gleichzeitig noch seine Arbeit als Chefmanager der diesjährigen niederländischen Kulturhauptstadt läuft.