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Fachbereich Soziales

Beratung und Hilfe für Obdachlose

Beratung und Hilfe für Obdachlose richtet sich an alle, die nicht in der Lage sind, sich eigenständig eine neue Wohnung oder eine vorübergehende Unterkunft zu beschaffen.

Für die Landeshauptstadt Hannover arbeiten Straßensozialarbeiter bzw. -arbeiterin, die obdachlose Menschen „vor Ort“ auf der Straße aufsuchen, sie beraten und im Bedarfsfall auch zu sozialen Einrichtungen, Ämtern, Behörden oder Ärzten begleiten.

Mit der Straßensozialarbeit wird das Ziel verfolgt, obdachlose Menschen mit Hilfe der vorhandenen Angebote des Hilfesystems wieder in die Gesellschaft zu integrieren.

Für eine kurzfristige Unterbringung stehen folgende Notschlafstellen für obdachlose Männer, Frauen und Jugendliche zur Verfügung:

Die Preise für eine Nacht in der Notunterkunft variieren von Anbieter zu Anbieter.

Am folgenden Werktag kann im Rahmen eines Beratungsgespräches die Klärung der Situation im Fachbereich Soziales erfolgen. Hierbei kann entsprechend passende Hilfen angeboten werden. Hierzu zählen zum Beispiel die Vermittlung in Einrichtungen und Angebote der Wohnungslosenhilfe. 

Zum Beratungsgespräch sollte der Personalausweis oder Reisepass (gegebenenfalls Nachweis des Aufenthaltstitels) mitgebracht werden.

Die Straßensozialarbeiter der Landeshauptstadt Hannover haben auch eine Kleiderkammer für bedürftige Menschen im Angebot.

Das Büro und die Kleiderkammer befinden sich in der Hamburger Allee 25 und sind wie folgt besetzt:

Öffnungszeiten
Büro: Mo, Di und Do.: 08:30 Uhr bis 11:00 Uhr und nach Vereinbarung
Kleiderkammer: Mo, Di und Do.: 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Hilfe bei Kälte im Winter

Unter 0511 9904015 (ZBS Diakonie Hannover) oder winternotfallplan@juh-nds-mitte.de kann sich melden, wer hilfslose Menschen auf der Straße antrifft.

Allgemein gilt, wenn sie eine möglicherweise obdachlose/hilflose Person antreffen, versuchen Sie, die Situation einzuschätzen:

  • Wie sieht die Person aus?
  • Ist sie ausreichend bekleidet?
  • Hat sie Ausstattungen dabei (Schlafsack etc.)?
  • Wo befindet sie sich (halbwegs geschützter Bereich)?
  • Ist sie allein unterwegs?

Sprechen Sie die Person ruhig an — was kann schon passieren? Selbst wenn diese ein Gespräch ablehnt, haben Sie es wenigstens versucht. Ist die Person ansprechbar, weiß sie über Unterkunfts- und Versorgungsmöglichkeiten Bescheid? Wünscht sie Hilfe? Besteht der Eindruck, dass die Person nicht mehr "Herr ihrer Sinne" ist, eine "hilflose Person" also, haben Sie keine Scheu, Polizei oder Rettungsdienst zu informieren (bitte möglichst genaue Ortsangabe). Selbst wenn der Eindruck entsteht, dass die Person für sich selber Sorgen kann oder gar keinen Kontakt wünscht, ist eine kurze telefonische Meldung (siehe oben) (morgen kann sich die Situation verschlechtert oder die Person ihre Meinung geändert haben), auf jeden Fall können so die Streetworker und Streetworkerinnen auf einem ihrer Straßengänge nach ihr sehen. 

Fachbereich Soziales der Stadt Hannover