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Landeshauptstadt Hannover

Städtisches Integrationsmanagement

In der Flüchtlingsbetreuung hat sich die Landeshauptstadt Hannover das Ziel gesetzt, der Vielfalt der Menschen zu entsprechen, die als Flüchtlinge mit ganz unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen zu uns kommen.

Für die Landeshauptstadt Hannover bedeutet dies, dass neben der gesetzlichen Pflicht zur Unterbringung und finanziellen Unterstützung auf freiwilliger Basis eine professionelle Infrastruktur für Beratung, Betreuung und Begleitung bei der Bewältigung des Alltags, den Erfordernissen im Zusammenhang mit der Asylantragstellung, Behördengängen allgemein sowie den ersten Integrationsschritten vorgehalten wird, um die Chance auf gesellschaftliche Teilhabe zu gewähren. Dies zu gewährleisten ist Aufgabe des städtischen Integrationsmanagements.

Das städtische Integrationsmanagement begleitet die in Hannover lebenden Flüchtlinge von der Ankunft in Hannover bis zum Einleben in der eigenen Wohnung und dem sozialen Umfeld. Die thematischen Schwerpunkte der Beratungstätigkeit liegen unter anderem auf folgenden Themen:

  • Vermittlung von Integrations- und Deutschkursen
  • Vermittlung und Begleitung bei Ausbildung, Arbeit und Studium
  • Unterstützung bei Formalitäten und bürokratischen Hürden
  • Begleitung des Auszugs aus den Unterkünften in die Stadtteile

Dabei bietet das Integrationsmanagement in den Unterkünften nach Rücksprache mit den Betreibern regelmäßige Sprechzeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner an. Darüber hinaus können sich untergebrachte und im Leistungsbezug des Asylbewerberleistungsgesetzes befindliche Geflüchtete an die zentrale Beratungsstelle in der Hamburger Allee 25 wenden. Hier vermittelt das Integrationsmanagement in die sogenannten Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) und stellt Integrationskursberechtigungen aus.

In einigen Stadtteilen bietet das Integrationsmanagement außerdem stadtteilbezogene – und nicht mehr unterkunftsbezogene – Anlaufstellen an. Zusätzlich bietet das Integrationsmanagement Kurse zu interkulturellen Kompetenzen für Geflüchtete und Gruppen zur Stärkung von Bewohnerinnen (Frauen und Mädchen) in verschiedenen Unterkünften im Stadtgebiet an. 

Aufgrund der hohen Anzahl zu betreuender Personen und Unterkünften, teilt sich das Integrationsmanagement in zwei Sachgebiete auf. Grob dargestellt ist das Sachgebiet 50.63 für die östlichen Stadtteile und das Sachgebiet 50.64 für die westlichen Stadtteile zuständig. Anpassungen erfolgen regelmäßig im Zuge der Eröffnung und Schließung von Gemeinschaftsunterkünften. Für konkretere Auskünfte wenden Sie sich bitte an die genannten Ansprechpartnerinnen.