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Wissenswertes über Wohngeld

Die wichtigsten Informationen prägnant zusammengefasst

  • Die Vermögensfreigrenze liegt im Wohngeld bei 60.000 Euro für eine Einzelperson zuzüglich 30.000 Euro für jedes weitere Haushaltsmitglied.
  • Eine Unterhaltsüberprüfung von Angehörigen findet bei der Feststellung eines Wohngeldanspruches nicht statt.
  • Bestehende Freibeträge für Alleinerziehende (1.320 Euro jährlich), Schwerbehinderte (1.500 Euro jährlich) und Kinder mit Erwerbseinkommen (1.200 Euro) wurden attraktiver gestaltet. Die Gewährung dieser Freibeträge ist jeweils an bestimmte Voraussetzungen gebunden.
  • Wohngeld wird grundsätzlich für die Dauer von 12 Monaten geleistet.
  • Die für die Berechnung des Wohngeldes festgelegten Miethöchstbeträge wurden zum 01.01.2016 erhöht:
Anzahl der
Haushaltsmitglieder
Höchstbetrag 2015 in Euro Höchstbetrag 2016 in Euro
1 385 434
2 468 526
3 556 626
4 649 730
5 737 834
Mehrbetrag für jedes weitere Haushaltsmitglied 88 101
  • Wohngeld wird vom Bruttoeinkommen errechnet. Steuern, Kranken- und Rentenversicherung werden durch pauschale Abzüge von jeweils 10 % berücksichtigt.
  • Die Anpassung des Wohngeldgesetzes sieht ab 01.01.2016 höhere Einkommensgrenzen vor.
  • Die bei der Berechnung der Wohnkosten von Eigentumswohnungen und Eigenheimen zu berücksichtigende Bewirtschaftungspauschale wurde von 20 Euro pro m² auf nunmehr 36 Euro pro m² erhöht.
  • Kinder von dauernd getrennt lebenden Eltern werden bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen in beiden Haushalten berücksichtigt. So muss gewährleistet sein, dass sich die betroffenen Kinder abwechselnd und regelmäßig in den Wohnungen beider Eltern aufhalten und dort betreut werden.
  • Nach Feststellung eines Wohngeldanspruches führt nicht automatisch jede Einkommenserhöhung zu einer Minderung der Leistungshöhe. Erst nach Erhöhung des Gesamteinkommens um mehr als 15 % müsste eine solche Leistungsminderung festgestellt werden. Konkrete Hinweise zu den bestehenden Mitteilungs- und Mitwirkungspflichten gehen aus dem Antragsformular und aus dem Wohngeldbescheid hervor.
  • Eine Befreiung von GEZ-Gebühren kann in bestimmten Fällen durch Wohngeldbezieherinnen und -bezieher bei der Gebühreneinzugszentrale beantragt werden.
  • Ein an den Wohngeldanspruch gekoppelter Anspruch auf die Region-S-Karte besteht nicht.
  • Wohngeldbezieherinnen und -bezieher erhalten den Hannover-Aktiv-Pass. Der Hannover-Aktiv-Pass (HAP) beinhaltet für Wohngeldempfängerinnen und -empfänger eine Vielzahl von vergünstigten Kulturangeboten, die sich zum Beispiel in Form deutlich reduzierter Eintrittspreise oder Beiträge darstellen. Fragen zum HAP richten Sie bitte an HannoverAktivPass@hannover-stadt.de. Den HAP erhalten die Wohngeldempfängerinnen- und empfänger wenige Wochen nach Zugang des Wohngeldbescheides automatisch.
  • Durch das Freiwilligenzentrum Hannover können Bezieher/innen von Wohngeld sogar gänzlich kostenfreie Angebote in Anspruch nehmen, die ein breites Spektrum an kulturellen Veranstaltungen umfassen.
  • Durch den Erhalt von Wohngeld entsteht zudem ein kostenfreier Anspruch auf Durchführung eines sogenannten Stromsparchecks, welcher durch die AWO der Region Hannover in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzagentur durchgeführt wird (www.Stromsparcheck-Hannover.de). Neben der Möglichkeit, auf diesem Weg erhebliche Kostenersparnisse zu erwirtschaften, erhält jeder Haushalt, der sich für einen solchen Stromsparcheck entscheidet, ein kostenfreies Sortiment an Energiesparartikeln. Zudem befinden sich Mitarbeiter/innen der AWO einmal im Monat in der Wohngeldstelle, um dort auch direkt Fragen zu diesem Thema beantworten zu können.
  • Ferner bestehen für Wohngeldempfängerinnen und -empfänger Ansprüche auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabe-Paket (BuT). Es umfasst Zuschüsse für Kinder von Leistungsberechtigten, insbesondere in Bezug auf Lernförderung, Schülerbeförderung, sowie Ausflüge und Klassenfahrten. Eine Beantragung kann bei der Region Hannover, Hildesheimer Straße 20, 30169 Hannover vorgenommen werden. Zusammen mit dem Wohngeldbescheid wird hierfür eine entsprechende Bescheinigung versendet. Konkrete Fragen können hierzu auch unter BuT@region-hannover.de formuliert werden. Weitere Informationen erhalten Sie auch hier: