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Fachbereich Soziales der Landeshauptstadt

Wohngeld für Studierende sowie Schülerinnen und Schüler

Wer hat Anspruch auf Wohngeld und wer nicht

Studierende sowie Schülerinnen und Schüler sind kraft Gesetz von einigen Sozialleistungen ausgeschlossen.

Auf das Wohngeld trifft dies jedoch nur dann zu, wenn alle Haushaltsmitglieder einen grundsätzlichen Anspruch auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) haben.

Ein Wohngeldanspruch besteht aber zum Beispiel, wenn

  • man als Studierende/r zwar einen BAföG-Anspruch hat, aber nicht alleine lebt (zum Beispiel als Studierende/r mit Kind oder Eltern),
  • BAföG als Volldarlehen geleistet wird,
  • Schülerinnen, Schüler oder Studierende einen Mehrbedarf (zum Beispiel für Alleinerziehung) nach § 27 Abs. 2 SGB II erhalten,
  • dem Grund nach kein Anspruch auf BAföG besteht.

Dem Grunde nach besteht ein solcher Anspruch zum Beispiel dann nicht, wenn

  • die Förderungshöchstdauer (von BAföG) überschritten ist,
  • Leistungsnachweise nach § 48 BAföG nicht erbracht werden,
  • die Altersgrenze von 30 (Bachelor) bzw. 35 Jahren (Master) bei Antritt eines Studiums überschritten ist,
  • ohne einen vom Studentenwerk anerkannten Grund ein Fachrichtungswechsel vorgenommen wird,
  • wenn ein/e Studierende/r bereits ein Studium abgeschlossen hat.

Weitere, ausführliche Informationen hat der Gesetzgeber zur Wohngeldberechtigung von Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern in § 20 WoGG, sowie in Teil A der Wohngeldverwaltungsvorschrift (WoGVwV) formuliert. Auch die Wohngeldstelle kann Ihnen hierzu natürlich weitere Auskünfte erteilen.