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Das Logo zum Förderprogramm "Begrüntes Hannover" zeigt einen stilisierten grünen Ast mit Blättern und rote Schmetterlinge, dazwischen den Schriftzug "Mehr Natur in der Stadt! Dach- und Fassadengrün in Hannover" © LHH

Das Logo des Förderprogramms "Begrüntes Hannover"

Fassaden-, Dachbegrünung, Entsiegelung

Begrüntes Hannover

Für "mehr Natur in der Stadt": Förderprogramm für Dach-und Fassadenbegrünung und Bodenentsiegelung in der Stadt Hannover.

Grün statt grau: BUND und Landeshauptstadt Hannover fördern die Begrünung von Dächern und Fassaden und Entsiegelungsmaßnahmen mit bis zu 10.000 Euro. Unter dem Titel: "Nachhaltiges Förderprogramm zur Gebäudebegrünung und Minimierung der Flächeninanspruchnahme am Beispiel Hannover" sollen sich stadtweit möglichst viele kahle Hauswände, triste graue Dächer und asphaltierte Flächen in grüne Oasen verwandeln.

Bereits 2013 startete das Förderprogramm zur Begrünung von Dächern und Fassaden, das vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisgruppe Region Hannover, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover gemeinsam initiiert wurde. Mehr als 13.000 Quadratmeter Dachflächen und diverse Fassaden konnten seitdem neu begrünt werden.

Im Jahr 2017 wurde das Programm um das Thema „Entsiegelung“ erweitert. So können nun auch unnötig versiegelte Flächen, z. B. in Innenhöfen, wieder geöffnet und neu begrünt werden.

Ziel ist eine grüne und artenreiche Stadt Hannover. Denn begrünte Gebäude bieten auch zahlreichen Tieren Nahrung, Nistplatz und Lebensraum. Mit der Erweiterung des Programms um den Aspekt der Entsiegelung werden darüber hinaus neue Begrünungsräume geschaffen.

Grüne Dächer: Wasserspeicher und natürliche Klimaanlage

Grüne Dächer speichern das Regenwasser und geben es über die Verdunstung langsam an die Atmosphäre zurück. Sie wirken deshalb temperaturausgleichend und verhindern das sommerliche Aufheizen der Gebäude. Um einen messbaren Abkühlungseffekt für die ganze Stadt zu erzielen, reichen aber ein paar grüne Dächer nicht aus: Von insgesamt rund 32 Millionen Quadratmetern Dachflächen im Stadtgebiet Hannovers sind bisher erst 836.200 Quadratmeter (auf 3.131 Dächern, Stand: 2016) bepflanzt. Dadurch gelangen aber schon jetzt jährlich 250.000 Kubikmeter Regenwasser nicht in die Kanalisation, sondern verdunsten – und das wirkt sich nicht nur positiv auf die städtischen Temperaturen, sondern auch auf den Wasserhaushalt aus.

Beratung und Förderung

Seit Mai 2013 können alle Haus- und Grundeigentümerinnen und -eigentümer, Wohnungsgenossenschaften und Baugemeinschaften beim BUND einen Zuschuss für Dach- und Fassadenbegrünungen beantragen. In diesem Rahmen bietet der BUND auch Beratungen zur richtigen Begrünungsmaßnahme an und unterstützt bei Fragen zur fachgerechten Entsiegelung.

Für Fassadenbegrünungen werden Förderungen bis zu 500 Euro gezahlt, für Dachbegrünungen und Entsiegelungsmaßnahmen je nach Größe bis zu 10.000 Euro. Förderfähig sind auch Maßnahmen an kleinen Gebäuden wie Garagen oder Carports und an gewerblich genutzten Gebäuden wie Büros, Fabrik- und Lagerhallen.

Die Förderung wird durch die finanzielle Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Sparkasse Hannover ermöglicht. Das Förderprogramm „Begrüntes Hannover“ endet am 30.09.2019.