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Mehr Sicherheit

Das FrauenNachtTaxi in Hannover

Damit kommen Sie sicher an.

Bild zum Frauennachttaxi © Uestra

Frauen können sich beim Einsteigen vom Bus- oder Straßenbahnfahrer ein Taxi an die Haltestelle ihrer Wahl bestellen lassen.

Zwei Drittel aller Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr sind Frauen. Ihre  Sicherheit und ihr subjektives Sicherheitsempfinden zu erhöhen, ist eine wichtige Aufgabe für das Referat für Frauen und Gleichstellung. Denn das Unbehagen vor dunklen Ecken und die Furcht vor Übergriffen führen zu eingeschränkter Bewegungsfreiheit und beeinträchtigen die Lebensqualität von Frauen. Besonders ältere Frauen trauen sich in der Dunkelheit nicht mehr auf die Straße.

Das 1994 von der Frauenbeauftragten der Landeshauptstadt gemeinsam mit der ÜSTRA konzipierte und eingeführte hannoversche FrauenNachtTaxi (FNT) ist eine wichtige Gegenmaßnahme und wird kontinuierlich weitergeführt.

Hannover war die erste Großstadt bundesweit, die ein FrauenNacht-Taxi eingeführt und es mit dem öffentlichen Nahverkehr verbunden hat. Frauen können sich beim Einsteigen vom Bus- oder Straßenbahnfahrer ein Taxi an die Haltestelle ihrer Wahl bestellen lassen. (Ausgenommen sind lediglich die Tunnelstationen Kröpcke, Aegidentorplatz, Hauptbahnhof und Steintor. Wichtig: Ausdrücklich ein FrauenNachtTaxi bestellen!)

Jede Fahrt wird mit 2,50 Euro bezuschusst. Es ist auch möglich, sich mit dem Taxi zu einer Haltestelle bringen zu lassen und für die Weiterfahrt die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Das Referat hat darüber hinaus gemeinsam mit der Beauftragten der ÜSTRA und einer für Fahrgastsicherheit zuständigen Mitarbeiterin der Region Vorschläge für die Sicherheit in Bussen, Bahnen und an den Haltestellen erarbeitet.

Das hat zu wesentlichen Verbesserungen geführt: helle Innenräume, durchgängiger Blick, Sprechanlagen in neuen Bussen und Bahnen, Notrufsäulen, gute Beleuchtung, schwenkbare Videokameras. An den U-Bahnstationen Kröpcke, Aegi, Hauptbahnhof sind Sicherheitskräfte im Einsatz.

Durch Frauenparkplätze in Parkhäusern wurde außerdem die Situation für Autofahrerinnen verbessert.