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Region Hannover

Team Bevölkerungsschutz

Wichtig für die Bevölkerung.

Drei große und für die Bevölkerung äußerst wichtige Bereiche sind unter dem Team Bevölkerungsschutz angesiedelt.

Team Rettungsdienst

Die Region Hannover ist dafür verantwortlich, dass die 20 Städte und Kommunen in der Region flächendeckend und bedarfsgerecht mit Rettungsdienstleistungen versorgt werden. Dazu gehören der sogenannte bodengebundene Rettungsdienst und die Wasserrettung am Steinhuder Meer.

Den Rettungsdienst führt die Region Hannover nicht selbst durch – mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe und der RKT Rettungsdienst GmbH & Co. KG hat sie derzeit entsprechende Beauftragungsverträge abgeschlossen. Die Wasserrettung wird durch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), die Stadt Wunstorf und die Wettfahrtvereinigung Steinhuder Meer sicher gestellt.

Die Aufgabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Teams Rettungsdienst der Region Hannover ist es, den Bedarfsplan für den Rettungsdienst anzupassen und mit den Beauftragten über die Kosten zu verhandeln. Außerdem führen die Fachleute Verhandlungen mit der Stadt Hannover über die Kosten der gemeinsamen Regionsleitstelle und mit den Krankenkassen über die Gesamtkosten. Das Ergebnis dieser Verhandlungen ist die Basis für den politischen Beschluss über die Entgeltvereinbarung für den Rettungsdienst. Das Team ist auch verantwortlich für die Ausschreibung der Rettungsdienstleistungen aufgrund europäischer Rechtsprechung. Die Vergabe erfolgt ebenfalls über einen politischen Beschluss.

Die Expertinnen und Experten des Teams sind zudem dafür zuständig, jährlich rund 80000 Rettungsdienstleistungen abzurechnen. Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst sorgt für das Qualitätsmanagement und die Fortbildung des Rettungsdienstpersonals.

Team Brand- und Katastrophenschutz

Gemäß des Niedersächsischen Katastrophenschutzgesetzes (NKatSG) ist die Region Hannover die Katastrophenschutzbehörde für ihr Gebiet (ohne Landeshauptstadt Hannover, die für ihr Gebiet eigene Katstrophenschutzbehörde ist). Das Team Rettungsdienst/Katastrophenschutz hat die Aufgabe, insbesondere die Katastrophengefahren zu ermitteln und nach einer einheitlichen Vorgabe des Landes Niedersachsens einen Katastrophenschutzplan mit Sonderplänen aufzustellen und fortzuschreiben. Es muss einen Katastrophenschutzstab vorhalten und ausbilden und für die Führung der Einsatzkräfte eine oder mehrere Technische Einsatzleitungen einrichten.

Einheiten und Einrichtungen, die im Katastrophenschutz in der Region Hannover mitwirken, sind die Freiwilligen Feuerwehren der regionsangehörigen Städte und Gemeinden, die Technische Einsatzleitung Hannover als Regieeinheit der Region Hannover, die Sanitäts- und Betreuungseinheiten der Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und  Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), die Deutsche Lebens-Rettungsgeselleschaft (DLRG) und darüber hinaus auch private Rettungshundestaffeln.

Im Katastrophenfall obliegt der Katastrophenschutzbehörde die Feststellung des Katastrophenfalles, die zentrale Leitung der Katastrophenbekämpfung und u. a. die Anforderung nachbarschaftlicher und überörtlicher Hilfe und Koordinierung der Ressourcen. Im Ereignisfall kann es zudem notwendig sein, dass Sperrmaßnahmen oder Evakuierungen größeren Ausmaßes angeordnet werden müssen oder die Beschaffung umfangreicher Sachleistungen aus dem privaten Bereich notwendig werden.

Die Aufgabe des Bereichs Brandschutz besteht darin, Brände in Gebäuden – soweit möglich – zu verhindern. Schon bei der Aufstellung von Bebauungsplänen sind die Fachleute des Teams Brandschutz beteiligt und nehmen auf den vorbeugenden Brandschutz Einfluss. Im Rahmen von Baugenehmigungsverfahren bewerten die fünf Brandschutzprüferinnen und Brandschutzprüfer die baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Maßnahmen, die zur Vermeidung von Brand- und Rauchausbreitung in Gebäuden beitragen können.

Zudem sind sie dafür zuständig, Architekten, Fachplaner und Bauherren bei der Planung von Neu- und Umbauten oder Nutzungsänderungen zu beraten. Sie überprüfen bauliche Anlagen und Einrichtungen mit erhöhten Brandrisiken oder solche, in denen bei einem Brand eine größere Anzahl von Personen oder erhebliche Sachwerte gefährdet sind (zum Beispiel Industrie- und Gewerbeobjekte, Altenheime, Schulen).

Team Technische Unterstützung Bevölkerungsschutz

Der abwehrende Brandschutz fällt in den Aufgabenbereich dieses Teams. Die Mitarbeiterinnen in den feuerwehrtechnischen Zentralen in Burgdorf, Neustadt und Ronnenberg warten und prüfen für die Feuerwehren in der Region Hannover alle Einsatzfahrzeuge einschließlich der Beladung in den vorgeschriebenen Fristen. Dort werden zum Beispiel die Atemschutzgeräte oder Feuerwehrschläuche nach den Einsätzen gereinigt, getrocknet und überprüft. In den feuerwehrtechnischen Zentralen finden außerdem Spezialausbildungen für Feuerwehrangehörige statt.