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Vier Frauen stehen an einem Fenster in einer Reihe und jede hält ein Exemplar einer Infobroschüre in die Kamera. © Region Hannover

Alisa Bach, Leiterin des Fachbereichs Jugend der Region Hannover, Anke Broßat-Warschun, Leiterin des Fachbereichs Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover, Angela Halberstadt vom Team Jugendhilfeplanung und Fachberatung Kinderschutz der Region, sowie Gabriele Bartoszak, Sachgebiet Kinderschutz und Frühe Hilfen der Landeshauptstadt (von links).

Telefonische Beratung

Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung

Alle Personen, die beruflich, neben- oder ehrenamtlich in Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen, können sich mit Fragen zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdung an die Fachberatung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen von Region Hannover und Landeshauptstadt Hannover wenden.

Es ist nicht immer einfach, Anzeichen zu beurteilen und ein mögliches Gefährdungsrisiko für Kinder und Jugendliche einzuschätzen. Hier sollen im Kinderschutz ausgebildete Fachkräfte Hilfestellung geben – kostenfrei, anonymisiert und per Anruf niedrigschwellig erreichbar.

Bundeskinderschutzgesetz

Das 2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz schreibt vor, dass der angesprochene Personenkreis bei deutlichen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung genau hinschauen und selbst aktiv werden muss. Er hat einen gesetzlichen Anspruch auf Fachberatung durch die Jugendämter, um das Gefährdungsrisiko einzuschätzen und zu einer größeren Handlungssicherheit zu gelangen.

Berurteilung und Einschätzung

Es geht um die Beurteilung von Anzeichen und um die Frage, ob eine Gefährdung vorliegt.

Pseudonymisierte Beratung

Auch das weitere Vorgehen kann Thema der durchweg pseudonymisierten Beratung sein. Erst wenn sich herausstellt, dass das Kind oder der Jugendliche akut gefährdet ist, müssen den Jugendämtern konkretere Daten übermittelt werden, damit der notwendige Schutz sichergestellt werden kann. Zu dieser Datenübermittlung sind auch sogenannte Geheimnisträger, wie Ärzte oder Hebammen berechtigt.

Wer kann die Beratung nutzen?

Anrufen können alle, die in ihrer Berufstätigkeit Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben: Lehrkräfte, Ärztinnen und Ärzte, Hebammen, Tagespflegepersonen, Personal in Schulen, Psychologinnen und Psychologen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Musik- oder Ballettschulen, Fußballtrainerinnen und Fußballtrainer oder Ehrenamtliche in Vereinen. Außerdem auch Ausbildende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einzelhandel, der Gastronomie oder im Handwerk.

Beratungszeiten

Telefon +49 511 27078522

Montag: 09:30 bis 12:00 Uhr; 13:00 bis 15:00 Uhr
Dienstag: 13:00 bis 15:30 Uhr
Mittwoch: 12:30 bis 15:30 Uhr
Donnerstag: 09:30 bis 13:00 Uhr; 13:30 bis 15:30 Uhr
Freitag: 09:30 bis 12:00 Uhr

Die Beratung ist kostenfrei.

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