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Fachbereich Teilhabe Region Hannover

Fachdienst Sozialpsychiatrischer Dienst (52.90)

Volljährige Menschen mit seelischen Erkrankungen/Behinderungen können sich an die für ihren Wohnort zuständige Beratungsstelle des Fachdienstes Sozialpsychiatrischer Dienstes wenden.

Dabei gilt: Wenn es bisher keine Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) gibt, ist die Beratungsstelle für den Wohnort auch bei Beratung zur Antragstellung zuständig.

Bei Wechsel des Wohnorts nach der Antragstellung ist bei Folgeanträgen die Beratungsstelle für den jeweils aktuellen Wohnort zuständig.

Der Fachdienst Sozialpsychiatrischer Dienst bietet Beratung und Unterstützung – sowohl bei allgemeinen Fragen zum Leben mit seelischen Erkrankungen/Behinderungen als auch im Zusammenhang mit dem Antragsverfahren für Leistungen des Eingliederungshilferechts.

Dabei kann es bei bestimmten Fallkonstellationen zu einer internen Weiterleitung des Einzelfalls von der Beratungsstelle an das Team Fachsteuerung Eingliederungshilfe im Sozialpsychiatrischen Dienst kommen.

Die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen der Beratungsstellen beziehungsweise der Fachsteuerung Eingliederungshilfe arbeiten als Fallmanagerinnen und Fallmanager eng mit den Fallmanagerinnen und Fallmanagern der leistungsgewährenden Teams der Eingliederungshilfe für Erwachsene zusammen.

Bei der gemeinsamen Durchführung des Gesamtplanverfahrens sind die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen der Beratungsstellen beziehungsweise der Fachsteuerung Eingliederungshilfe für alle sozialpädagogischen Aufgaben verantwortlich, insbesondere jedoch für die Bedarfsermittlung.

Der Fachdienste Sozialpsychiatrischer Dienst stellt darüber hinaus fest, ob die medizinischen Anspruchsvoraussetzungen einer seelischen Erkrankung für die Gewährung von Eingliederungshilfe vorliegen.

Bei Menschen mit einer seelischen Erkrankung, die in fachärztlicher Behandlung sind, wird dazu eine Stellungnahme bei der behandelnden Ärztin beziehungsweise beim behandelnden Arzt angefordert.