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Fachbereich Teilhabe Region Hannover

Team Eingliederungshilfe für Erwachsene Nord (52.31)

Das Team Eingliederungshilfe für Erwachsene Nord ist zuständig für das Antragsverfahren und die Gewährung von Leistungen, wenn auf die Betroffenen folgende Kriterien zutreffen:

  • in einer der folgenden Städte und Gemeinden wohnen:
    • Burgwedel
    • Garbsen
    • Isernhagen
    • Langenhagen
    • Neustadt am Rübenberge
    • Seelze
    • Wedemark
    • Wunstorf
  • mindestens 18 Jahre alt sind
  • keine Eingliederungshilfemaßnahmen fortführen, die sie als Minderjährige begonnen haben.

Antragsverfahren nach Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX):

Das Antragsverfahren umfasst die Schritte

  • Antragstellung inklusive Beratung und Unterstützung
  • Teilhabe- beziehungsweise Gesamtplanverfahren
  • Entscheidung über den Antrag

In dem Verfahren werden rechtliche und sozialpädagogische oder medizinische Aspekte geprüft.

Deshalb arbeiten während des Antragsverfahren jeweils Fallmanagerinnen und Fallmanager aus der Eingliederungshilfe junge Menschen und Fallmanagerinnen sowie Fallmanager aus einem der Teams Teilhabeplanung eng zusammen.

Das Team Eingliederungshilfe Erwachsene Nord und SER (Soziales Entschädigungsrecht) nimmt den Antrag entgegen und klärt die rechtlichen Fragestellungen wie:

  • Wurde der Antrag beim zuständigen Reha-Träger gestellt?
  • Müssen weitere Reha-Träger beteiligt werden?
  • Ergibt sich eine Beteiligung aus Einkommen und/oder Vermögen?
  • Besteht zwischen dem Leistungsanbieter und dem -träger eine Vereinbarung über Art, Inhalt, Qualität und Vergütung der gewünschten Leistung?
  • Muss die Pflegeversicherung beziehungsweise der Träger der Sozialhilfe (Hilfe zur Pflege) beteiligt werden?
  • Müssen die Träger existenzsichernder Leistungen herangezogen werden, weil behinderungsbedingt ein besonderer Bedarf besteht?

Nach Abschluss des Antragsverfahrens werden in einem Bescheid entweder Leistungen der Eingliederungshilfe gewährt oder abgelehnt.

Leistungsgewährung

Die Leistungsgewährung umfasst unter anderem

  • die Auszahlung der Leistungen
  • die Überprüfung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse inklusive rechtlicher Umsetzung bei Veränderungen der Verpflichtung zur Leistung von Beiträgen zu den Aufwendungen
  • die Abwicklung von Beteiligungen anderer Sozialleistungsträger

Wirkungskontrolle

Gegen Ende des Bewilligungszeitraums wird überprüft, ob die Leistungen die gewünschte Wirkung erzielt haben. Dazu erfolgt eine Berichterstattung durch die Leistungsanbieter und eine Überprüfung, ob die im Rahmen des Gesamtplanverfahrens vereinbarten Ziele des Menschen mit Behinderungen erreicht wurden.

Soziales Entschädigungsrecht (SER)

Leistungen der Kriegsopferfürsorge: Wer hat Anspruch? Welche Leistungen können bezogen werden?

Wer durch eine militärische oder militärähnliche Diensttätigkeit oder durch einen Unfall in diesem Zusammenhang gesundheitlich geschädigt wurde, erhält auf Antrag Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz.

Die Kriegsopferfürsorge nimmt sich dabei sich der Geschädigten und ihrer Familienmitglieder sowie der Hinterbliebenen in allen Lebenslagen an.

So sollen Folgen der Schädigung sowie des Verlustes der Angehörigen ausgeglichen oder gemildert werden.

Leistungen der Kriegsopferfürsorge sind:

  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Sicherung der Leistungs- und Erwerbsfähigkeit)
  • Krankenhilfe (ergänzend zur Heil- und Krankenbehandlung)
  • Hilfe zur Pflege (häusliche Pflege, Hilfsmittel, Kurzzeitpflege, Pflege in Einrichtungen)
  • Hilfe zur Weiterführung des eigenen Haushaltes
  • Altenhilfe (Hilfe bei altersbedingten Schwierigkeiten, Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft),
  • Erziehungsbeihilfen (Sicherstellung einer angemessenen allgemeinen und beruflichen Ausbildung)
  • Ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt (laufende Leistungen für Lebensbedarf, Unterkunft und Heizung)
  • Erholungshilfe (für Erholungsaufenthalte),
  • Wohnungshilfe (Beratung, Mitwirkung bei Beschaffung und Erhaltung ausreichenden, gesunden Wohnraums)
  • Hilfe in besonderen Lebenslagen (zum Beispiel Eingliederungshilfe, Blindenhilfe, Kfz-Hilfe)

Sie können als persönliche Hilfe, als Sachleistungen und als Geldleistungen gewährt werden.

Auskünfte, Beratungen und Anträge auf Leistungen der Kriegsopferfürsorge bei der

Region Hannover
Fachbereich Teilhabe
Hildesheimer Straße 20
30169 Hannover
Telefon: +49 511 61622307

E-Mail: SER@region-hannover.de