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Hörlandkarte

Auszug einer Karte mit 17 Kennzeichnungen von Orten und ein Vorschaubild mit Informationen, was sich hinter der Markierung verbirgt. © Region Hannover

Hörlandkarte

Orte des Hörens und außerschulische Lernorte in der Hörregion Hannover

Klingende Laternen

Projektleitung

Mitwirken und mitgestalten

Eine Frau flüstert einem jungen Mann mit Locken und Bart etwas ins Ohr. © anetlanda / fotolia.com

Ein Netz fürs Hören

Sie wollen mit an Bord kommen und das Hören fördern?

Barrierefrei hören

Überdimensional großes Modell eines Ohrs (Innenleben). © MHH (Quelle)

  

Wo gibt es öffentliche Hilfen für hörgeschädigte Menschen?

Junge Hörregion

Ein Junge hat in der linken Hand einen kräftigen, kurzen, krummen Stock und führt ihn über ein Brückengeländer aus Holz. Die Sonne tauscht die Szene in warmes Licht. © Andy Dean / fotolia.com

 

Hör-Aktionen, Projekte und Veranstaltungen, die ganz besonders Kinder & Jugendliche aufhören lassen.

Eine Bühne für das Ohr

Publikum in einem großen Veranstaltungssaal mit mehreren Reihen und Rängen. Die Gäste schauen in Richtung Bühne, auf der über eine Leinwand ein Film abgespielt wird. © Ulrich Pucknat

 

So hörens-, sehens- und erlebenswert war der Auftakt: Filme zum (nochmal) Hören und Staunen.

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Hörregion

Klangschatzsuche durch Burgdorf

Acht klingende Straßenlaternen erzählen Burgdorfer Geschichte und Geschichten von gestern und heute. Einfach an die Masten herantreten – schon fangen die Stationen von selbst an zu sprechen.

Ein gezeichnetes Ohr plus Aufschrift "Hörregion Hannover" auf blauem Hintergrund. © rashadashurov-Stock.Adobe.com

Klingende Laternen in Burgdorf

Zu Wort kommen etwa eine arme Witwe, ein reicher Bürgermeister oder ein Biber, zu hören sind loderndes Feuer, schlagende Türen oder krachendes Popcorn.

Halten Sie Ausschau nach den blauen Schildern mit dem weißen Ohr! Sie können den Rundweg laufen, der am Bahnhof beginnt, oder Ihre eigene Route wählen. Die Laternen sprechen werktags von 9 bis 17 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr zu Ihnen.

Ein kleiner Vorgeschmack

Klingende Laternen in Burgdorf

Hier klingen die Laternen

Burgdorfer Geschichte und Geschichten mit den Ohren entdecken

1. Bahnhof

Die Klangschatzsuche beginnt am Bahnhof. Lassen Sie die Laterne sprechen! Dann erfahren Sie, warum einige Burgdorfer Familien schlesische Vorfahren haben und wie das mit der Konservenfabrik zusammenhängt, die 1970 ihre Tore schloss.

2. Am Brandende

Hier klagt Ihnen Ilse Hennigs, die Witwe des Schmieds, ihr Leid. Sie soll am Brand von 1658 Schuld gewesen sein. Die halbe Stadt wurde damals zerstört. Es war nicht das einzige und letzte Mal. Ob Wickenthies, der Schuster mit Prophetengabe, all die Brände vorhergesehen hat?

3. Rathaus

Die Burgdorfer Bürgermeister waren ihrer Zeit voraus, schon im 19. Jahrhundert arbeiteten sie im Home Office. Viele Jahre betrieben sie ihre Dienstgeschäfte lieber zuhause als in den Amtsstuben. Ins 1818 neu gebaute Rathaus ging man erst nach Feierabend – zum Biertrinken in den Ratskeller.

4. Ehemaliges Kino

Früher wurden hier keine Geldscheine über den Tresen gereicht, sondern Eintrittskarten und Popcorn. In den 1960er Jahren stand hier das Central-Theater, eines von drei Lichtspielhäusern in Burgdorf. Geblieben ist die Neue Schauburg in der Feldstraße als modernes Kino und Veranstaltungsort.

5. KulturWerkStadt

Das Haus war früher ein Ort jüdischen Lebens in Burgdorf: Synagoge und Schule. Hier wohnten auch die Lehrer mit ihren Familien. Stolpersteine im Bürgersteig erinnern an zwei Kinder, die hier geboren wurden. Beide wurden von den Nationalsozialisten umgebracht.

6. Burgdorfer Aue

Ein Biber streckt seinen Kopf aus dem Wasser der Burgdorfer Aue und erzählt von seinen Vorfahren. Er schlägt den Bogen vom früheren Barockgarten am Schloss über die damalige Mode sogenannter Castorhüte bis zum heutigen Pferdemarkt.

7. Spittaplatz

Berühmt war der Burgdorfer Kirchenmann Karl Johann Philipp Spitta im 19 Jahrhundert als Dichter von Kirchenliedern. Die klingen auch heute noch vielstimmig aus Burgdorfer Kehlen. Lauschen Sie Spitta und der Kantorei der St. Pankratiuskirche!

8. Magdalenenfriedhof

Gräfin Magdalena schenkte ihn im 16. Jahrhundert der Stadt Burgdorf, als der alte Kirchfriedhof voll war. Heute ist der Magdalenenfriedhof ein Ort der Ruhe – und ein Paradies für Vögel. Zwei Nachtigallen geben sich einen Schlagabtausch – einschließlich Gesangseinlagen!

Eine mobile Hörinstallation

Dank an die Burgdorfer Kantorei und die Kinderchorgruppen von CampusMusik-Singschule an St. Pankratius Burgdorf unter Leitung von Tina Röber-Burzeya und Martin Burzeya.

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