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Hörregion Hannover

Aktuelle Nachrichten aus der Hörregion

Hörlandkarte

Auszug einer Karte mit 17 Kennzeichnungen von Orten und ein Vorschaubild mit Informationen, was sich hinter der Markierung verbirgt. © Region Hannover

Hörlandkarte

Orte des Hörens und außerschulische Lernorte in der Hörregion Hannover

Projektleitung

Mitwirken und mitgestalten

Eine Frau flüstert einem jungen Mann mit Locken und Bart etwas ins Ohr. © anetlanda / fotolia.com

Ein Netz fürs Hören

Sie wollen mit an Bord kommen und das Hören fördern?

Barrierefrei hören

Überdimensional großes Modell eines Ohrs (Innenleben). © MHH (Quelle)

  

Wo gibt es öffentliche Hilfen für hörgeschädigte Menschen?

Junge Hörregion

Ein Junge hat in der linken Hand einen kräftigen, kurzen, krummen Stock und führt ihn über ein Brückengeländer aus Holz. Die Sonne tauscht die Szene in warmes Licht. © Andy Dean / fotolia.com

 

Hör-Aktionen, Projekte und Veranstaltungen, die ganz besonders Kinder & Jugendliche aufhören lassen.

Eine Bühne für das Ohr

Publikum in einem großen Veranstaltungssaal mit mehreren Reihen und Rängen. Die Gäste schauen in Richtung Bühne, auf der über eine Leinwand ein Film abgespielt wird. © Ulrich Pucknat

 

So hörens-, sehens- und erlebenswert war der Auftakt: Filme zum (nochmal) Hören und Staunen.

Zuletzt aktualisiert:

Aktuelle Online-Studie

"Hast Du Töne?" – Multitasking mit den Ohren

Den erstaunlichen Hörleistungen musikalischer Laien geht derzeit eine Online-Studie der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover auf den Grund.

Spitzenleistung des Gehörs

Unser Gehör ist zu außergewöhnlichen Leistungen in der Lage. Gleich mehrere Musikinstrumente und Stimmen können wir zeitgleich wahrnehmen und voneinander trennen – und zwar in Sekundenbruchteilen. Das zeigt eine in Veröffentlichung befindliche Studie des Hanover Music Lab, einer musikpsychologischen Forschungseinrichtung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Erkennen von Stücken innerhalb Sekundenbruchteile

Felix Thiesen, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe um Prof. Dr. Reinhard Kopiez, beschäftigt sich in seiner Doktorarbeit mit diesem Bereich der menschlichen Wahrnehmung. "An unserer letzten Studie haben über 500 Personen teilgenommen. Einige von ihnen waren in der Lage, bekannte Musikstücke anhand von Ausschnitten wieder zu erkennen, die lediglich eine Zehntelsekunde dauerten. Das können allerdings nur die Wenigsten, etwa ein bis drei Prozent", so der Wissenschaftler.

Fast egal, ob Profi oder Laie

Weit mehr Menschen sind jedoch dazu in der Lage, die einzelnen "Spuren" einer Komposition, also die verwendeten Instrumente und Stimmen, voneinander zu unterscheiden. Musiker scheinen musikalischen Laien in dieser Hinsicht übrigens nur geringfügig überlegen zu sein. Mit der Erhöhung der Ausschnittdauer auf 200 Millisekunden, also eine Fünftelsekunde, steigen die Erkennungsleistungen von Titeln und Interpreten sprunghaft an.

Zehn Minuten für die Wissenschaft

In einer neuen Studie, die zurzeit durchgeführt wird, untersucht die Hannoveraner Forschungsgruppe nun, welche konkreten Bestandteile der Instrumentierung eines Stückes wie häufig korrekt erkannt werden. Etwa zehn Minuten werden benötigt, um die Studie durchzuführen. Dabei sind die meisten Teilnehmenden erstaunt darüber, wie viel sich aus kurzen Klangschnipseln bereits über deren Bestandteile feststellen lässt.

Jetzt teilnehmen

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover lädt ein zur Teilnahme an diesem spannenden Versuch. Es werden keine persönlichen Daten erhoben und die erhobenen Daten in vollständig anonymisierter Form verwendet. Interessierte können unter

http://bit.ly/hml_plink2

an der Befragung teilnehmen.