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Hörregion

Klangschatzsuche durch Burgdorf

Acht "klingende Straßenlaternen" erzählten 2018 Burgdorfer Geschichte und Geschichten von gestern und heute. Einfach an die Masten herangetreten – fingen die Stationen von selbst an zu sprechen. Was es zu hören gab, gibt es immer noch zum Nachhören.

Ein gezeichnetes Ohr plus Aufschrift "Hörregion Hannover" auf blauem Hintergrund. © rashadashurov-Stock.Adobe.com

Klingende Laternen in Burgdorf

Zu Wort kommen etwa eine arme Witwe, ein reicher Bürgermeister oder ein Biber, zu hören sind loderndes Feuer, schlagende Türen oder krachendes Popcorn.

Halten Sie Ausschau nach den blauen Schildern mit dem weißen Ohr! Sie können den Rundweg laufen, der am Bahnhof beginnt, oder Ihre eigene Route wählen.

Ein kleiner Vorgeschmack

Klingende Laternen in Burgdorf

Alle "Klänge"

Wer bei allen Stationen hineinhören möchte, hat auf den Internetseiten der Stadt Burgdorf dazu die Gelegenheit.

Hier klangen die Laternen

Burgdorfer Geschichte und Geschichten mit den Ohren entdecken

1. Bahnhof

Die Klangschatzsuche beginnt am Bahnhof. Lassen Sie die Laterne sprechen! Dann erfahren Sie, warum einige Burgdorfer Familien schlesische Vorfahren haben und wie das mit der Konservenfabrik zusammenhängt, die 1970 ihre Tore schloss.

2. Am Brandende

Hier klagt Ihnen Ilse Hennigs, die Witwe des Schmieds, ihr Leid. Sie soll am Brand von 1658 Schuld gewesen sein. Die halbe Stadt wurde damals zerstört. Es war nicht das einzige und letzte Mal. Ob Wickenthies, der Schuster mit Prophetengabe, all die Brände vorhergesehen hat?

3. Rathaus

Die Burgdorfer Bürgermeister waren ihrer Zeit voraus, schon im 19. Jahrhundert arbeiteten sie im Home Office. Viele Jahre betrieben sie ihre Dienstgeschäfte lieber zuhause als in den Amtsstuben. Ins 1818 neu gebaute Rathaus ging man erst nach Feierabend – zum Biertrinken in den Ratskeller.

4. Ehemaliges Kino

Früher wurden hier keine Geldscheine über den Tresen gereicht, sondern Eintrittskarten und Popcorn. In den 1960er Jahren stand hier das Central-Theater, eines von drei Lichtspielhäusern in Burgdorf. Geblieben ist die Neue Schauburg in der Feldstraße als modernes Kino und Veranstaltungsort.

5. KulturWerkStadt

Das Haus war früher ein Ort jüdischen Lebens in Burgdorf: Synagoge und Schule. Hier wohnten auch die Lehrer mit ihren Familien. Stolpersteine im Bürgersteig erinnern an zwei Kinder, die hier geboren wurden. Beide wurden von den Nationalsozialisten umgebracht.

6. Burgdorfer Aue

Ein Biber streckt seinen Kopf aus dem Wasser der Burgdorfer Aue und erzählt von seinen Vorfahren. Er schlägt den Bogen vom früheren Barockgarten am Schloss über die damalige Mode sogenannter Castorhüte bis zum heutigen Pferdemarkt.

7. Spittaplatz

Berühmt war der Burgdorfer Kirchenmann Karl Johann Philipp Spitta im 19 Jahrhundert als Dichter von Kirchenliedern. Die klingen auch heute noch vielstimmig aus Burgdorfer Kehlen. Lauschen Sie Spitta und der Kantorei der St. Pankratiuskirche!

8. Magdalenenfriedhof

Gräfin Magdalena schenkte ihn im 16. Jahrhundert der Stadt Burgdorf, als der alte Kirchfriedhof voll war. Heute ist der Magdalenenfriedhof ein Ort der Ruhe – und ein Paradies für Vögel. Zwei Nachtigallen geben sich einen Schlagabtausch – einschließlich Gesangseinlagen!

Eine mobile Hörinstallation

Dank an die Burgdorfer Kantorei und die Kinderchorgruppen von CampusMusik-Singschule an St. Pankratius Burgdorf unter Leitung von Tina Röber-Burzeya und Martin Burzeya.

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