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Tag der Migrantinnen und Migranten

Über 300.000 Menschen sind zugewandert

Die Region Hannover ist in den letzten zwei Jahren vielfältiger geworden. 

Sieben bunt bemalte Hände, die in die Luft gestreckt sind. Auf alle Hände ist zu dem ein Strichgesicht gezeichnet. © S.Kobold / fotolia.com

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Im Dezember 2000 hat die UNO den 18. Dezember als den Internationalen Tag der Migrantinnen und Migranten ausgerufen. Das Team Statistik der Region Hannover hat das Datum zum Anlass genommen, um die Vielschichtigkeit der Bevölkerung in der Region Hannover aus statistischer Sicht aufzuzeigen. In der Landeshauptstadt Hannover und den 20 Kommunen des Umlandes leben gegenwärtig über 300.000 Menschen, die zugewandert sind. Detaillierte Zahlen zur „Vielfalt in der Region Hannover“ sind in der Statistischen Kurzinformation 20/2017 zu finden.

Die Entwicklung in der Stadt Hannover 2015 bis 2017

Die Entwicklung moderner Gesellschaften war immer verbunden mit der Migration von Menschen. Dies schlägt sich auch in der Bevölkerungsstruktur der Region Hannover nieder:  Anfang 2015 hatten 27,8 % (entspricht 147.140) der Einwohnerinnen und Einwohner der Landeshauptstadt Hannover einen Migrationshintergrund. Zwei Jahre später waren es 30,0 % (162.237). Die Spanne zwischen dem Stadtteil mit dem höchsten und niedrigsten Anteilswert ist dabei erheblich. So ist der Migrationshintergrund im Stadtteil Waldheim mit 7,9 % am niedrigsten und mit 64,7 % im Stadtteil Mühlenberg am höchsten.

Die Entwicklung im Umland 2015 bis 2017

Auch in den regionsangehörigen Städten und Gemeinden des Umlandes hat es in diesem Zeitraum einen Anstieg des Migrationshintergrundes gegeben, wenngleich dieser geringer ausfiel als in der Landeshauptstadt Hannover. Hatten Mitte 2015 23,2 % (143.541) der Einwohnerinnen und Einwohner im Umland der Region einen Migrationshintergrund, ließ sich dieses Mitte 2017 für 23,7 % (149.495) feststellen. Dabei gibt es zwischen den Kommunen als auch innerhalb der Städten und Gemeinden deutliche Unterschiede. So liegt der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund in vier Städten, deren Stadtgebiete an das der Stadt Hannover grenzen, im Umland am höchsten. Es sind die Städte Garbsen (35,9 % am 30.06.2017), Laatzen (36,4 %), Langenhagen (32,8 %) und Ronnenberg (31,8 %).

Im Garbsener Stadtteil Auf der Horst haben etwa drei Viertel der Bevölkerung (75,2 %) einen Migrationshintergrund; der Anteilswert liegt dort fünf Mal höher als im Stadtteil Schloß Ricklingen, wo nicht einmal jeder sechste einen Migrationshinter-grund besitzt (15,3 %).

Hintergrund:

Die Statistikstelle der Region Hannover bereitet für die 20 Umlandkommunen die Bevölkerungsstatistik auf. Ergänzt wird diese um die entsprechenden Daten der Landeshauptstadt Hannover. Der dabei ermittelte Migrationshintergrund versucht weniger eine persönliche Migrationserfahrung abzubilden, sondern leitet sich aus der persönlichen Eigenschaft einer Person (z. B. Staatsangehörigkeit) ab. In diesem Sinne können auch Einwohner, die selbst nicht zugewandert sind, einen Migrationshintergrund aufweisen.