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Integrationsfonds 2019

„Miteinander – Gemeinsam für Integration“

153 Bewerbungen sind eingegangen und davon fördert die Region 43 Projekte mit insgesamt 200.000 Euro. Zum Jubiläum gibt es so viele Anträge wie nie zuvor.

Zwei Arme von jeweils einer Person. Eine hält eine Pinsel und malt. © Nadja Mahjoub / Region Hannover

Gemeinsam kreativ gestalten

Bewerbungsrekord im Jubiläumsjahr: Insgesamt 153 gute Ideen sind zum 10-jährigen Bestehen des Integrationsfonds „Miteinander – Gemeinsam für Integration“ 2019 bei der Region Hannover eingereicht worden – so viele wie noch nie, seit es die Förderinitiative für vorbildliche Integrationsarbeit gibt. 43 Projekte erhalten eine finanzielle Unterstützung aus dem Fördertopf. Das hat der Ausschuss für Gleichstellung, Frauenförderung und Integration heute (20. August) empfohlen; abschließend entscheidet der Regionsausschuss am 27. August darüber. Die Regionspolitik folgte damit der Empfehlung einer sechsköpfigen Jury, die die Anträge bewertet hatte. Anlässlich des 10. Jubiläums des Integrationsfonds hat die Region in diesem Jahr rund 200.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Förderbeträge variieren zwischen knapp 1000 und 18.500 Euro.

Projekte in der Landeshauptstadt und im Umland

„Es ist toll zu sehen, wie aktiv und engagiert sich die Kommunen in der Region Hannover für ein lebendiges Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen einsetzen“, sagte Ute von Wrangell, frühere Leiterin der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung und Jurymitglied. „Auch diesmal ist uns wieder ein Gleichgewicht in der Förderung von Projekten aus der Stadt und dem Umland gelungen.“ 22 der geförderten Projekte haben ihren Standort in der Landeshauptstadt, die anderen verteilen sich auf die Städte und Gemeinden im übrigen Regionsgebiet.

„Den Menschen in der Region Hannover gehen auch nach zehn Jahren Integrationsfonds die guten Ideen noch lange nicht aus“, freute sich Resa Deilami, Leiter der Koordinierungsstelle Integration, über die Vielzahl an Bewerbungen und bedankte sich gleichzeitig bei der Jury für die geleistete Arbeit. Er betonte, dass von den Integrationsprojekten in der Landeshauptstadt natürlich auch die Menschen im Umland profitieren. „Gute Ideen sprechen sich herum und erfolgreiche Projekte entwickeln Strahlkraft bis in andere Kommunen hinein“, davon ist Deilami überzeugt.

Im Jubiläumsjahr 200.000 Euro Förderung

Das Gremium hatte bereits im Frühjahr festgelegt, dass vor allem Vorhaben aus den Bereichen Bildung und Ausbildung, Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe von Frauen sowie Projekte, die das Miteinander der Generationen zum Ziel haben, gefördert werden. Kriterien für die Vergabe waren unter anderem Niedrigschwelligkeit, Nachhaltigkeit, Vorbildcharakter sowie die aktive Mitarbeit von Migrantinnen und Migranten.

Seit 2009 bezuschusst die Region Hannover jedes Jahr gemeinnützige Vorhaben, die Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zusammen bringen. Rund 150.000 Euro stellt sie dafür jährlich zur Verfügung, im Jubiläumsjahr 2019 sind sogar 200.000 Euro im Fördertopf. Förderschwerpunkte sind die Integration junger Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt, die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen, das Miteinander von älteren Menschen sowie die Bildung, Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere von Frauen.

(Veröffentlicht am 21. August 2019)