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Schnelles Internet

1,3 Millionen Euro für schnelles WLAN in der WestfalenBahn

Über 1,3 Millionen Euro investieren die Auftraggeber der WestfalenBahn, um den Fahrgästen in den Zügen schnelleres WLAN zu bieten. 

Das Geld stammt von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), der Region Hannover und dem Regionalverband Großraum Braunschweig. 

Die Züge sind zwischen Braunschweig, Rheine und Bielefeld (RE60/RE70) sowie Rheine und Emden (RE15) unterwegs. Die WestfalenBahn selbst beteiligt sich mit rund 150.000 Euro.

"Mit diesem Projekt modernisieren wir das WLAN-Angebot auf zwei wichtigen Strecken. Für Fahrgäste ist das ein wichtiger Punkt. Unter dem Stichwort "Komfort" wir sehen es auch als Schritt, um die Fahrgastinformationen - vor allem bei Störungen - zu verbessern", sagt Carmen Schwabl, Geschäftsführerin der LNVG.

"Kostenloses WLAN in allen Fahrzeugen und Stationen des öffentlichen Nahverkehrs erhöht für unsere Fahrgäste nicht nur die Aufenthaltsqualität. Ein durchgängiges WLAN-System erleichtert auch die individuelle Planung der Anschlussverbindungen", betont Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover.

Ralf Sygusch, Verbandsdirektor des Regionalverbandes, ergänzt: "Unsere Fahrgäste erwarten moderne Züge mit einer zeitgemäßen Ausstattung. Dazu gehört eine zuverlässig funktionierende Internetverbindung. Mit dem jetzt geschaffenen Angebot halten wir das vor."

Mit jeweils 12 Access-Points in den Doppelstockzügen (Linien RE60/RE70), sowie 4 Access-Points in den FIRT3-Triebzügen (Linie RE15) bietet die WestfalenBahn ab sofort ein zuverlässiges Internet aus drei Mobilfunknetzen für ihre Fahrgäste an. Mit konstanten Geschwindigkeiten im LTE-Bereich können die Fahrgäste täglich auf ein Datenvolumen von 1 GB zugreifen - soweit die Netzabdeckung entlang der Strecken dies zulässt.

Wie umfangreich das Modernisierungsprojekt war, verdeutlichen die Kennzahlen: So wurden über 4.500 Schrauben verbaut, 5.600 m Antennen- sowie 1.400 m Netzwerkkabel in den 28 Triebwagen verlegt. Dazu kamen 1.300 Antennen- und 530 Netzwerkstecker.

"In enger Abstimmung mit der LNVG (Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen) wurde bereits seit letztem Jahr unter der Projektleitung von Herrn Jamelle an der Modernisierung gearbeitet". Inmitten einer Vielzahl von Aufgaben hat das Team aus Instandhaltung und Betrieb dieses über eine Million Euro Projekt trotz Lieferschwierigkeiten in den Zeiten von COVID-19 bewältigt", so Thomas Kopp, Geschäftsführer der WestfalenBahn. "Mit der Modernisierung möchten wir den steigenden Bedarf der Fahrgäste decken und die Fahrt in unseren Zügen noch angenehmer gestalten", so Kopp weiter.

Ab sofort verfügbar

Das neue WLAN-Angebot steht den Kunden ab sofort kostenlos zur Verfügung. Die WFB war beim Betriebsstart 2015 einer der Pioniere bei der Bereitstellung von WLAN im Regionalverkehr. Nun ist das Unternehmen wieder auf dem neuesten Stand der Technik.  Die Mobilfunkgebühren für das WLAN tragen ebenfalls LNVG, NWL, Region Hannover und Regionalverband Braunschweig. 

Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH

Die LNVG organisiert in weiten Teilen Niedersachsens den Regionalverkehr auf der Schiene. Als Aufgabenträger bestellt sie für jährlich rund 300 Millionen Euro Zugverbindungen bei den Bahnunternehmen.

Die WestfalenBahn GmbH

Die WestfalenBahn GmbH ist ein regional verankertes Eisenbahnverkehrsunternehmen und ist Teil der Abellio Deutschland Gruppe. Die WestfalenBahn bedient die drei Regional-Express-Linien 15 (Emden – Münster), 60 (Braunschweig – Rheine) und 70 (Braunschweig – Bielefeld).

Die WestfalenBahn GmbH befördert jährlich rund 20 Mio. Fahrgäste auf 6 Mio. Zugkilometern in dem über 600 Kilometer langen EMIL-Netz. Mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für Sicherheit, Pünktlichkeit und Komfort in den Zügen. Dafür werden 28 Elektrotriebzüge mit über 10.000 Sitzplätzen eingesetzt.

(Veröffentlicht am 22. Juli 2020)