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Fakten, Verfügungen und Hinweise

Aktuelle Informationen zum Coronavirus der Region Hannover

Die Region Hannover informierte am 26.05.2020, 17:00 Uhr, zum aktuellen Stand der Coronavirus-Infektionen und ihren Auswirkungen in der Region Hannover.

Stand 26. Mai 2020

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2266 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2005 Personen als genesen aufgeführt. 105 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,6 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 156 Menschen in der Region infiziert.

Erläuterung zu den gesunkenen Zahlen:

Die Region Hannover hat bisher Personen als Genesen gewertet, wenn dem Gesundheitsamt tatsächlich eine Meldung zur Genesung eingegangen ist. Dieses Vorgehen weicht vom RKI-Standard ab. Die RKI-Vorgaben legen eine statistische Zählweise zugrunde. Sie wertet Patientinnen und Patienten als genesen, wenn ihr Meldedatum mindestens 14 Tage zurückliegt und kein Todesfall eingetreten ist. Auch das Landesgesundheitsamt orientiert sich an diesem Vorgehen. Die Region Hannover wird diese Zählweise ab sofort ebenfalls übernehmen.

Verteilung nach Alter

Alter Fallzahl seit Ausbruch
Bis 9 Jahre 49
10 - 19 Jahre 89
20 bis 29 Jahre 352
30 bis 39 Jahre 363
40 bis 49 Jahre 365
50 bis 59 Jahre 434
60 bis 69 Jahre 209
70 bis 79 Jahre 151
Über 80 Jahre 254

Verteilung nach Geschlecht

Bezogen auf die Gesamtzahl von 2.266 nachweislich Infizierten:

Männer 47,1 Prozent
Frauen 50,5 Prozent
keine Angabe 2,4 Prozent

Verteilung nach Kommunen

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl seit Ausbruch
Barsinghausen 2 35
Burgdorf 2 56
Burgwedel 1 42
Garbsen 10 123
Gehrden 0 18
Hemmingen 2 41
Isernhagen 2 42
Laatzen 15 126
Landeshauptstadt Hannover 75 1.207
Langenhagen 12 93
Lehrte 8 71
Neustadt a. Rbge. 5 43
Pattensen 1 22
Ronnenberg 1 54
Seelze 9 63
Sehnde 1 38
Springe 2 62
Uetze 0 28
Wedemark 5 38
Wennigsen 0 22
Wunstorf 3 42

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 91 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 24 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Treffen mit Freunden

Gruppenbildung wie auch Picknick oder Grillen im Freien mit einer Gruppe, die über zwei Haushalte hinausgeht, ist nicht erlaubt. Unternimmt eine größere Gruppe von Personen aus unterschiedlichen Haushalten etwas gemeinsam, wie beispielsweise eine Fahrradtour oder einen Zug durch die Gemeinde, steigert dies die Infektionsgefahr und ist nicht zulässig.

Wann kann man von einem Gastronomiebetrieb sprechen?

Die Region Hannover hat festgestellt, dass bei vielen gastronomischen Betrieben Unsicherheit darüber besteht, ob sie gegenwärtig öffnen dürfen.
Die Region legt die derzeitige Rechtslage wie folgt aus: Bei Gastronomiebetrieben, die über eine angemessen ausgestattete Küche verfügen und diese zur Zubereitung von Speisen nutzen, ist davon auszugehen, dass die Speisewirtschaft einen wichtigen Teil des Geschäftsmodells ausmacht. Gerichte, die in der Speisekarte angeboten werden, müssen in der Küche vorbereitet und zusammengestellt werden. Ist dies der Fall, gilt der Betrieb als Speisewirtschaft und darf – unter den geltenden Hygienevorschriften – öffnen. Eine Mikrowelle hinter der Theke, der Verkauf von verpackten Snacks oder das Angebot von Salzstangen oder Keksen reicht nicht aus, um eine Gastronomie als Restaurant oder Speisewirtschaft zu klassifizieren.

Antikörpertests – das Gesundheitsamt der Region Hannover informiert

Seit einiger Zeit steigt die Zahl der Internet-Anbieter, die Corona-Antikörpertests zu unterschiedlichen Preisen verkaufen und Aufklärung versprechen. Doch: Antikörpertest ist nicht gleich Antikörpertest. "Es kursieren derzeit drei Arten von Antikörpertests mit völlig unterschiedlicher Aussagekraft", warnt Axel Herbst vom Gesundheitsamt der Region Hannover. "Es gibt aktuell nur ein Testverfahren, das Antikörper einer durchgemachten Covid-19-Erkrankung mit einer fast 100-prozentigen Sicherheit nachweist und damit Auskunft über eine mögliche Immunität gibt. Dieser Test reagiert aber frühestens zehn bis 14 Tage nach der Infektion, weil er späte Antikörper nachweist", erklärt Herbst.

Ein anderes Testverfahren zeigt ausschließlich akute Covid-19-Infektionen, also frühe Antikörper, an, das aber bereits ab etwa zehn Tage nach einer durchgemachten Infektion schon nicht mehr aussagekräftig ist. Ein weiterer Test, der auf dem Markt ist, weist zwar auch spät gebildete Antikörper nach, gibt aber nur Auskunft darüber, ob eine Infektion durchgemacht wurde, nicht aber, ob es sich speziell um die Covid-19-Krankheit handelt.

"Wer also wissen möchte, ob er die Covid-19-Infektion schon durchgemacht hat, dem empfehlen wir dringend, sich an eine Hausarztpraxis zu wenden und direkt nach dem Test zu fragen, der späte Antikörper der Covid-19-Infektion nachweist und Aufschluss über eine Immunität gibt", so Herbst. "Von Angeboten im Internet, die nicht näher beschreiben, um welche Art von Test es sich handelt, raten wir ab." Die Kosten zahlen die Nutzerinnen und Nutzer selbst, die Krankenkassen übernehmen die Kosten für Antikörpertests derzeit nicht.

Erklärfilm

Wer veranlasst einen Abstrich? Wie läuft eine Corona-Quarantäne ab? Und welche Aufgaben hat dabei das Gesundheitsamt der Region Hannover? Die Antworten auf diese Fragen gibt es in einem neuen Erklärfilm, den die Region Hannover heute online gestellt hat. Zu finden ist er auf dem Youtube-Kanal der Region https://www.youtube.com/watch?v=ucGrbWO8BO0, den sozialen Medien und auf hannover.de.

Hinweis zu Quarantäne und Meldepflicht

Angesichts der aktuellen Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen weist die Region Hannover auf Folgendes hin:

Im Fall einer Covid-19-Erkrankung im sozialen Umfeld werden Menschen nur dann unter Quarantäne gestellt, wenn sie innerhalb der vergangenen 14 Tage persönlich und unmittelbar Kontakt mit dem oder der Infizierten hatten, dabei den Sicherheitsabstand von 2 Metern unterschritten haben und der Kontakt länger als insgesamt 15 Minuten dauerte. Ein Betrieb oder eine Bildungseinrichtung muss nicht pauschal geschlossen werden, wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet wird. Für Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen besteht jedoch eine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt, wenn ein Covid-19-Verdacht in der Einrichtung auftritt.

Bürgertelefon weiterhin erreichbar

Das Bürgertelefon von Region und Stadt Hannover mit der Rufnummer 0800 7313131 bleibt auch im Mai geschaltet. Wer praktische Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus und zu den geltenden Regelungen hat, erreicht das Bürgertelefon montags bis freitags (außer an Feiertagen) in der Zeit von 9 bis 17 Uhr.

Vorsicht beim Kauf von Desinfektionsmitteln

Die Region Hannover warnt vor dem Kauf von Hand- oder Flächen-Desinfektionsmitteln, die nicht den gesetzlichen Bestimmungen genügen und womöglich nicht wirksam sind.

Hersteller sind verpflichtet folgende Angaben auf der Verpackung zu machen:

  • Name
  • Anschrift
  • Zulassungsnummer des Herstellers
  • Informationen zu allen enthaltenen Wirkstoffen und ihrer Konzentration
  • Verfallsdatum
  • Hinweise zu Lagerung und Entsorgung

Darüber hinaus müssen Gefahrenhinweise enthalten sein mit den entsprechenden Piktogrammen sowie verständliche Angaben über die Häufigkeit und Dosierung des Mittels. Vorsicht ist geboten bei Mitteln, die mit dem Hinweis "umweltfreundlich" oder "ungiftig" – diese sind irreführend und daher verboten.

Notrufnummer 112

Grundsätzlich gilt: Die Notrufnummer 112 darf nur in dringenden Notfällen gewählt werden. Für alle anderen Fälle außerhalb der Praxisöffnungszeiten steht der ärztliche Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 zur Verfügung.

Informationen für Unternehmen

Informationen für Pflege- und Alteneinrichtungen

Ausländeramt der Region Hannover

Das Ausländeramt der Region Hannover hat eine zentrale Hotline eingerichtet. An diese können sich alle Bürgerinnen und Bürger wenden, die Fragen zu Terminvereinbarungen oder Abklärungen von offenen Anliegen haben. Sie ist erreichbar von 9 bis 12 Uhr und lautet: 0511/61623700.

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