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Fakten, Verfügungen und Hinweise

Aktuelle Informationen zum Coronavirus der Region Hannover

Die Region Hannover informierte am 05.06.2020, 15:15 Uhr, zum aktuellen Stand der Coronavirus-Infektionen und ihren Auswirkungen in der Region Hannover.

Stand 5. Juni 2020

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2517 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2116 Personen als genesen aufgeführt. 111 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,5 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 290 Menschen in der Region infiziert.

 

Verteilung nach Alter

Alter Fallzahl seit Ausbruch
Bis 9 Jahre 57
10 - 19 Jahre 116
20 bis 29 Jahre 407
30 bis 39 Jahre 407
40 bis 49 Jahre 414
50 bis 59 Jahre 478
60 bis 69 Jahre 219
70 bis 79 Jahre 157
Über 80 Jahre 260
keine Angaben 2

Verteilung nach Geschlecht

Bezogen auf die Gesamtzahl von 2.517 nachweislich Infizierten:

Männer 48,2 Prozent
Frauen 48,9 Prozent
keine Angabe 2,8 Prozent

Verteilung nach Kommunen

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl seit Ausbruch
Barsinghausen 0 36
Burgdorf 4 59
Burgwedel 0 42
Garbsen 30 150
Gehrden 1 19
Hemmingen 3 43
Isernhagen 4 45
Laatzen 14 134
Landeshauptstadt Hannover 149 1.339
Langenhagen 25 116
Lehrte 5 75
Neustadt a. Rbge. 3 45
Pattensen 2 24
Ronnenberg 9 63
Seelze 19 80
Sehnde 1 39
Springe 1 62
Uetze 6 34
Wedemark 12 47
Wennigsen 1 23
Wunstorf 1 42

Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 84 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 18 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Die Region

erreichen derzeit viele Fragen zur aktuellen Lage der Corona-Infektionen in der Region Hannover und der damit verbundenen Testungen.

Dazu Regionspräsident Hauke Jagau: „Die Region Hannover analysiert tagesaktuell das Covid-19-Infektionsgeschehen in der gesamten Region. So wie einzelne Maßnahmen zur Eindämmung des Virus sind auch die Bewertungen der methodisch-sinnvollen Vorgehensweisen ein dynamischer Prozess. Derzeit gibt es vermehrt Fälle, in denen sich auch symptomlose Personen im Nachhinein als Covid-19-positiv erwiesen haben. Das scheint vor allem dort besonders deutlich, wo mehrere Menschen zusammenkommen und die Abstandsregelungen nicht einhalten. Auf der anderen Seite scheinen Ansammlungen von Menschen dann weniger problematisch zu sein, wenn die Abstände beachtet werden. Daher haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Betriebe und Einrichtungen besonders im Blick, da die Ansteckungswahrscheinlichkeit hier im Moment deutlich höher zu sein scheint, als im privaten Bereich. Aktuell ist das Gesundheitsamt dabei – gemäß den neuen Empfehlungen des RKI – Strukturen für Testungen von K1-Kontakten zu schaffen. Wir erhoffen uns hierdurch eine noch frühere Unterbrechung von möglichen Infektionsketten, sodass das Gesundheitssystem noch effizienter entlastet werden kann.“

Kitas und Schulen

In den vergangenen Tagen hat die Region Hannover große Unsicherheit im Umgang mit möglichen Covid-19-Infektionen an Kitas und Schulen wahrgenommen. Darum weist die Region Hannover darauf hin, dass es keinen Grund gibt, ganze Schulen oder Kitas wegen eines Erkrankungsfalls in der Schülerschaft oder im Lehrerkollegium zu schließen.

Bei einem Positivbefund innerhalb einer Kita oder Schule informiert die Einrichtung das Gesundheitsamt – zum Beispiel unter der Telefonnummer 0511 616-43434. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes besprechen das weitere Vorgehen mit der Kita- oder Schulleitung. In Quarantäne geschickt werden neben den Personen, für die ein positiver Testbefund vorliegt, Kinder und Jugendliche, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen bzw. Erzieher, die als direkte Kontaktpersonen von Infizierten identifiziert wurden – sogenannte K1-Kontakte. K1-Kontakte sind Menschen, die den Mindestabstand von 2 Metern zum Erkrankten mindestens 15 Minuten lang unterschritten haben. Diese K1-Kontakte bekommen vom Gesundheitsamt eine Quarantäneanordnung. Andere Personen müssen nicht in Quarantäne gehen. Der Aufenthalt im selben Gebäude birgt kein Infektionsrisiko.

Sollte sich ein Elternteil in Quarantäne befinden, weil es Kontakt mit einem oder einer Covid-19-Erkrankten hatte, bedeutet das nicht, dass das Kind auch in Quarantäne gehen muss. Dieser Fall tritt nur ein, wenn das Elternteil krank und positiv auf Covid-19 getestet wird. Dann gehört in der Regel das Kind zu den K1-Kontakten und darf 14 Tage lang nicht aus dem Haus. Allgemein unterscheidet das Gesundheitsamt zwischen Verdachtsfällen und begründeten Verdachtsfällen. Ein medizinisch begründeter Verdacht auf eine mögliche Covid-19-Infektion besteht, wenn eine Person die corona-typischen Symptome hat und zudem innerhalb der vergangenen Tage K1-Kontakt einer bereits bestätigten Covid-19-Patientin bzw. eines Patienten hatte. Grundsätzlich sollten Kinder mit Erkrankungen nicht in die Schule oder Kita geschickt werden – unabhängig vom Krankheitsbild. Natürlich berät das Gesundheitsamt Schulen und Kitas auch, wenn lediglich ein Verdacht auf eine Covid-19-Infektion besteht.

Erklärfilm

Wer veranlasst einen Abstrich? Wie läuft eine Corona-Quarantäne ab? Und welche Aufgaben hat dabei das Gesundheitsamt der Region Hannover? Die Antworten auf diese Fragen gibt es in einem neuen Erklärfilm, den die Region Hannover heute online gestellt hat. Zu finden ist er auf dem Youtube-Kanal der Region https://www.youtube.com/watch?v=ucGrbWO8BO0, den sozialen Medien und auf hannover.de.

Hinweis zu Quarantäne und Meldepflicht

Angesichts der aktuellen Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen weist die Region Hannover auf Folgendes hin:

Im Fall einer Covid-19-Erkrankung im sozialen Umfeld werden Menschen nur dann unter Quarantäne gestellt, wenn sie innerhalb der vergangenen 14 Tage persönlich und unmittelbar Kontakt mit dem oder der Infizierten hatten, dabei den Sicherheitsabstand von 2 Metern unterschritten haben und der Kontakt länger als insgesamt 15 Minuten dauerte. Ein Betrieb oder eine Bildungseinrichtung muss nicht pauschal geschlossen werden, wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet wird. Für Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen besteht jedoch eine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt, wenn ein Covid-19-Verdacht in der Einrichtung auftritt.

Vorsicht beim Kauf von Desinfektionsmitteln

Die Region Hannover warnt vor dem Kauf von Hand- oder Flächen-Desinfektionsmitteln, die nicht den gesetzlichen Bestimmungen genügen und womöglich nicht wirksam sind.

Hersteller sind verpflichtet folgende Angaben auf der Verpackung zu machen:

  • Name
  • Anschrift
  • Zulassungsnummer des Herstellers
  • Informationen zu allen enthaltenen Wirkstoffen und ihrer Konzentration
  • Verfallsdatum
  • Hinweise zu Lagerung und Entsorgung

Darüber hinaus müssen Gefahrenhinweise enthalten sein mit den entsprechenden Piktogrammen sowie verständliche Angaben über die Häufigkeit und Dosierung des Mittels. Vorsicht ist geboten bei Mitteln, die mit dem Hinweis "umweltfreundlich" oder "ungiftig" – diese sind irreführend und daher verboten.

Notrufnummer 112

Grundsätzlich gilt: Die Notrufnummer 112 darf nur in dringenden Notfällen gewählt werden. Für alle anderen Fälle außerhalb der Praxisöffnungszeiten steht der ärztliche Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 zur Verfügung.

Informationen für Unternehmen

Informationen für Pflege- und Alteneinrichtungen

Ausländeramt der Region Hannover

Das Ausländeramt der Region Hannover hat eine zentrale Hotline eingerichtet. An diese können sich alle Bürgerinnen und Bürger wenden, die Fragen zu Terminvereinbarungen oder Abklärungen von offenen Anliegen haben. Sie ist erreichbar von 9 bis 12 Uhr und lautet: 0511/61623700.

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