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Region Hannover

Anhaltendes Bevölkerungswachstum

Kernorte im Umland verzeichnen stärkere Zugewinne als ländlichere Gemeindeteile.

Im ersten Quartal 2018 ist die Bevölkerungszahl in der Region Hannover abermals angestiegen. Wie schon im vorherigen Quartal wuchs die Bevölkerung in der Landeshauptstadt Hannover an, jedoch mit geringerer Intensität. Anders als im vierten Quartal 2017 hatte nunmehr auch das Umland wieder einen leichten Zuwachs zu verbuchen gehabt, der jedoch deutlich niedriger als in der Landeshauptstadt Hannover ausfiel. Insgesamt ist die Bevölkerungszahl der Region Hannover damit auf ein neues Rekordhoch angestiegen. Mit 1.175.690 Personen am Hauptwohnort und 25.805 Personen mit alleinigem Nebenwohnsitz in der Region Hannover ergibt sich abermals eine wohnberechtigte Bevölkerung von mehr als 1,2 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern, so die aktuellen Zahlen des Teams Statistik der Region Hannover.

Mehr als 1.200.000 Einwohnerinnen und Einwohner

Im Umland hat die Hälfte der 20 Städte und Gemeinden eine rückläufige Bevölkerungszahl im ersten Quartal des Jahres zu verzeichnen gehabt, in der anderen Hälfte gibt es Zuwächse. Fast durchgängig ist aber dort gegenwärtig ein Effekt zu beobachten, wonach die Kernorte in absoluten als auch in relativen Zahlen stärker an Einwohnerinnen und Einwohnern dazugewinnen als die weiteren Ortsteile. Als Kernorte sind hierbei die Ortsteile der Städte und Gemeinden gemeint, die stärker verdichtet sind als die anderen Ortsteile. Dies trifft, bezogen auf die Entwicklung der letzten beiden Jahre, für Barsinghausen, Gehrden, Hemmingen, Neustadt a. Rbge., Pattensen, Ronnenberg, Wennigsen (Deister) und Wunstorf zu. Verlieren sowohl der Kernort als auch die übrigen Gemeindeteile an Einwohnerinnen und Einwohnern, so nimmt die Bevölkerungszahl in den Kernorten weniger stark ab als in den übrigen Ortsteilen (Burgwedel und Sehnde).

Gestiegene Lebenserwartung und mehr Sterbefälle

Einen, wenn auch geringen, Anteil am Bevölkerungszuwachs der letzten Jahre hat die gestiegene Lebenserwartung. So ist die durchschnittliche Lebenserwartung zwar binnen zehn Jahren um fast zwei Jahre angestiegen. Überträgt man die altersspezifische Sterberate des Jahres 2007 auf den Bevölkerungsbestand des Jahres 2017 (Stand 30.06.2017), so läge allein im Umland die Zahl der Todesfälle um 57 Fälle pro Jahr höher. Kumuliert auf zehn Jahre, ergibt das jedoch auch eine Bevölkerungszunahme von fast 600 Personen im Umland. Die steigende Lebenserwartung kann aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die Zahl der Sterbefälle in den Städten und Gemeinden des Umlands deutlich angestiegen ist.

Grundlage der Bevölkerungsstatistik der Region Hannover

sind die Auskünfte aus den Einwohnermelderegistern der Städte und Gemeinden. Die gegenwärtig verfügbaren Daten umfassen die bis zum 31. Dezember 2017 verarbeiteten melderechtlichen Informationen. Das Team Statistik der Region Hannover bereitet daraus die Daten für die 20 Städte und Gemeinden des Umlands selbst auf und ergänzt diese um die eigenständig erstellte Bevölkerungsstatistik der Landeshauptstadt Hannover.

Alle Zahlen der "Statistischen Kurzinformationen 7/2018"

(Veröffentlicht am 4. Mai 2018)