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Region Hannover

Aus- und Weiterbildung gegen den Fachkräftemangel

350 Nachwuchskräfte absolvieren eine Ausbildung in der Regionsverwaltung.

Angesichts fehlender Fachkräfte setzt die Region Hannover zunehmend auf Ausbildung und die Weiterbildung des eigenen Personals. Das geht aus dem Bericht "Ausbildung 2019" vor, den der Service Personal und Organisation am Dienstag, 29. Oktober 2019, im Ausschuss für Verwaltungsreform, Finanzen, Personal und Organisation vorgestellt hat.

Demnach befinden sich derzeit 350 Jugendliche und junge Erwachsene in der Ausbildung in der Regionsverwaltung. Die meisten absolvieren ein duales Studium oder eine Ausbildung in den klassischen Verwaltungsberufen. Aber auch Fachinformatikerinnen und -informatiker,  Elektroniker und Mediengestalter haben sich zum Beispiel für den Berufseinstieg in der Regionsverwaltung entschieden. Für den Ausbildungsstart im Sommer 2019 waren knapp 1000 Bewerbungen bei der Region Hannover eingegangen.

Ausbildung, Berufspraktika, Anerkennungsjahr

Neben der klassischen Ausbildung hat das Berufspraktikum für Studierende zunehmend an Bedeutung gewonnen. Von den rund 3100 Beschäftigten der Region Hannover sind mehr als 500 Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen. Deshalb wirbt die Region bei Studierenden des Fachs Soziale Arbeit verstärkt dafür, bei der Region Hannover in den Fachbereichen Jugend, Soziales und Gesundheit das Anerkennungsjahr zum Erlangen der staatlichen Anerkennung zu absolvieren. "Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen. Deshalb lohnt sich die Investition, bereits in der Ausbildung, den Nachwuchskräften das Rüstzeug mitzugeben, damit sie die Fähigkeiten erlangen, neue Arbeitswelten zu verstehen und mit gestalten zu können", sagt Regionspräsident Hauke Jagau.

Inklusive Arbeitsplätze

Seit 2017 bestehen zudem Angebote für junge Menschen, die aufgrund einer Behinderung nur schwer einen Ausbildungsplatz finden: Insgesamt bietet die Region Hannover 18 inklusive Ausbildungsplätze in den Bereichen Gartenbau und Floristik an. So soll jungen Menschen mit Beeinträchtigungen den Einstieg ins Berufsleben ermöglicht werden. Grundsätzlich sind alle Ausbildungsberufe für gleichgestellte oder schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber offen.

Nicolé Heidorn, Leiterin des Service Personal und Organisation, ist wichtig, dass die Auszubildenden – wie auch die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – zufrieden mit ihrer Ausbildung, den Tätigkeiten und der Arbeitsumgebung sind. "Wir wollen mit guten Arbeitsbedingungen punkten. Dazu gehört unter anderem, dass die jungen Menschen frühzeitig konkrete berufliche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt bekommen. So können wir sie langfristig an die Region Hannover binden."

Mehr zum Thema Region Hannover als Arbeitgeberin: www.DaWillIchArbeiten.de.

(Veröffentlicht am 29. Oktober 2019)