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AG Fahrradfreundlicher Kommunen

Auszeichnung für Osnabrück, Lingen und Hameln

Niedersachsens Verkehrsminister Althusmann und AG-Vorsitzender Priebs vergeben Zertifikate an Kommunen.

Zwei Herren vor einem Rollup. © Markus Hibbeler / AGFK

v. l. Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen (AGFK), Prof. Dr. Axel Priebs.

Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann hat heute in Oldenburg gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen (AGFK), Prof. Dr. Axel Priebs, die Städte Osnabrück, Lingen und Hameln mit dem Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune Niedersachsen" ausgezeichnet.

Althusmann: „Die drei Kommunen haben mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten gezeigt, wie eine gute, breit aufgestellte Radverkehrsförderung in Kommunen aussehen sollte. In allen drei Städten finden Fahrradfahrer hervorragende Bedingungen vor." Im vergangenen Jahr wurden Hannover und Oldenburg, die Region Hannover und der Landkreis Grafschaft Bentheim ausgezeichnet. 

Radschnellwege

Die Übergabe der Zertifikate war wie schon im vergangenen Jahr in die Fachtagung „Fahrradland Niedersachsen" eingebunden. Erstmals fand diese traditionsreiche Tagung nicht in der Landeshauptstadt Hannover, sondern in Oldenburg statt und wurde gemeinsam mit der Freien Hansestadt Bremen und der AGFK ausgerichtet. Prof. Priebs hielt den Einleitungsvortrag und sprach sich für eine Stärkung des Radverkehrs in den Kommunen aus. "Der Radverkehr trägt einen wesentlichen Teil zur Lösung der Verkehrsprobleme in den Kommunen bei. Radverkehr ist ein eigenständiges Politik- und Handlungsfeld, das entsprechend gestärkt werden muss". Fahrradwege dürfen nach Überzeugung von Priebs kein "Begleitgrau" zu den Straßen sein, sondern erforderlich sind zusammenhängende Wegenetze für den Radverkehr, die kurze und direktere Fahrtstrecken ermöglichen. In diesem Zusammenhang lobte Priebs das Förderprogramm des Landes Niedersachsen für Radschnellwege. Radschnellwege sind insbesondere aus dem Großraum Kopenhagen und den Niederlanden bekannt. Im Ruhrgebiet entsteht derzeit ein 100 Kilometer langer Radschnellweg quer durchs Revier. Ein Projekt, das sich die AGFK unter Leitung von Priebs in diesem Sommer angeschaut und auf dem ersten Teilabschnitt auch erradelt hatte.

Neue Broschüre

Minister Dr. Bernd Althusmann und Prof. Dr. Priebs stellten in Oldenburg auch die gemeinsame Broschüre „Fahrradland Niedersachsen 2017" vor. Die Veröffentlichung beinhaltet unter anderem die Vorstellung der neuen AGFK-Mitgliedskommunen und Ausführungen zu den erfolgreich zertifizierten AGFK-Kommunen.

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Niedersachsen/Bremen ist ein Zusammenschluss von derzeit 46 Kommunen, Kreisen und der Region Hannover, bei der auch die Geschäftsstelle untergebracht ist. Für den Gründungsvorsitzenden Priebs war die Veranstaltung in Oldenburg zugleich ein Abschied. Der hauptberufliche Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen bei der Region Hannover hatte nicht mehr für den Vorsitz kandidiert, weil er sich zum 1. April beruflich verändern und die Region Hannover verlassen wird. Er übergab gestern sein Amt als Vorsitzender an den Baudezernenten der Stadt Osnabrück, Frank Otte. Zum Abschied bekam Priebs einen Präsentkorb, den alle anderen acht Vorstandsmitglieder mit Spezialitäten aus ihren Kommunen bestückt hatten.