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Ronnenberg

Baubeginn für Radweg zwischen Devese und Ronnenberg

Am Montag, 29. Juli 2019, beginnen die Arbeiten für den Bau des Radwegs. Der Verkehr wird halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt.

Die neue Verbindung entlang der Kreisstraßen 221 und 226 ist Bestandteil des Vorrangnetzes für den Radverkehr in der Region Hannover. Vom Ortsausgang Devese wird sich die beauftragte Baufirma im nächsten halben Jahr in mehreren Bauabschnitten bis zum Sportplatz in Ronnenberg vorarbeiten. Die Neubaustrecke hat dann eine Länge von rund 2,6 Kilometern.

Geplante Baumaßnahmen

Neben dem Neubau des Asphaltradwegs und der erforderlichen Anpassung der Entwässerung gehören noch die Anschlüsse des Radwegs an das vorhandene Netz in Devese und Ronnenberg sowie die Anpassung der Querungshilfe in Devese zu den auszuführenden Arbeiten. Zusätzlich wird der Knotenpunkt Wettberger Straße/Deveser Straße/Ihmer Landstraße (K 221/ K 226) umgestaltet. Dies umfasst auch den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle und der gesamten Kreuzung.

Die Region Hannover rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von rund 1 Million Euro.

Ampel steuert den Verkehr

Während des Baus wird der Verkehr halbseitig mithilfe einer Ampelsteuerung an der Baustelle vorbeigeführt. Aus diesem Grund kann es zu Fahrzeitverlängerungen auf der Strecke kommen. Auch die Linienbusse der Regiobus können die Baustelle passieren. Hier kann es jedoch ebenfalls zu längeren Fahrzeiten kommen. Nähere Informationen sind den Aushängen an den Haltestellen zu entnehmen.

Die Region Hannover bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit und eventuelle Fahrzeitverluste.

Vorrangnetz für den Alltagsradverkehr

Das Vorrangnetz für den Alltagsradverkehr soll in der letzten Ausbaustufe flächendeckend eine Gesamtlänge von rund 800 Kilometern umfassen. Es erschließt die zentralen Orte der Städte und Gemeinde und schafft auch über die Regionsgrenze hinaus Verbindungen in die benachbarten Landkreise. Neben Lückenschlüssen (Neubau) haben vor allem der Ausbau (Breite, Belag) und die Führung bestehender Fahrradwege Vorrang.

Die Maßnahmen werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit insgesamt 7,3 Millionen Euro gefördert. Die Zuwendung stammt aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative bei einer Förderquote 70 Prozent. Der Eigenanteil der Region Hannover als Bauherrin beläuft sich auf rund zwei Millionen Euro.

(Veröffentlicht am 25. Juli 2019)