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Gesunde Pause

Essbarer Rastplatz am Kronsberg eröffnet

Chillen, gesundes Naschen oder ein schützendes Dach, der "Essbare Rastplatz" am Kronsberg bietet Radfahrerinnen und Radfahrern viele Möglichkeiten für eine angenehme Pause.

Fünf Personen, ein Fahrrad, Kräuter © P. Westphal, Region Hannover

Eröffneten den Essbaren Rastplatz am Kronsberg: vlks: Björn Bodem, chora blau Landschaftsarchitektur Hannover, Dr. Heinrich Jagau, Vorstandvorsitzender der Sparkasse Hannover, Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover, Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Dezernentin für Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Hannover und Bernd Rödel, Bezirksbürgermeister Kirchrode, Bemerode, Wülferode

Eine ganz besondere Pausen-Station können Radfahrinnen und Radfahrer ab sofort auf dem Kronsberg ansteuern. Am Fuß des südlichen Aussichtshügels, dort wo sich der "Grüne Ring" und die Route 14 der FAHRRADREGION kreuzen, ist der erste "Essbare Rastplatz" in der Region Hannover entstanden: mit einem schützenden Dach, Sitzgelegenheiten, einer Fahrradtheke und Hängematten zum Chillen. Und: Es ist ausdrücklich erwünscht, dass von den Früchten der umstehenden Beete, Sträucher und Bäume genascht wird. Das Projekt wurde von der Region Hannover in Abstimmung mit dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover entwickelt. Die Sparkasse Hannover hat sich mit Fördermitteln an der Realisierung beteiligt.

Ziel Umweltbildung

 "Die Idee des 'Essbaren Rastplatzes' ist es, entlang unserer Freizeitradwege Rastgelegenheiten für eine Stärkung zwischendurch zu schaffen, an denen Obst, Beeren, Gemüse, Nüsse und Kräuter wachsen. Alle Vorbeikommenden können für den Eigenbedarf das pflücken, ernten und essen, was die Natur saisonal im Angebot hat und so ihren Proviant aufpeppen", erläuterte Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover: "Auf diese Weise wollen wir die Besonderheiten der Landschaftsräume in der Region Hannover verdeutlichen und auch einen Beitrag zur Umweltbildung leisten: Wann blühen Apfelbäume, wann können Johannisbeeren oder Kornelkirschen geerntet werden?"

Der Prototyp

Für den Prototypen eines "Essbaren Rastplatzes" in der Region Hannover wurde die am südlichen Kronsberg schon vorhandene Streuobstwiese mit alten Apfel-, Birnen und Kirschbäumen ausgewählt. Sie befindet sich im Bereich der sogenannten "Allmendeflächen" und des Parc Agricole. "Allmendeflächen sind Allgemeinflächen, was hier wächst steht also zur freien Verfügung", darauf wies Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Dezernentin für Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Hannover, hin: "Wir verfolgen am Kronsberg das Prinzip 'Pflege durch Nutzung': Schafe halten die Vegetation kurz und den Landschaftsraum offen; Pflanzenschutzmittel kommen nicht zum Einsatz. Dadurch ist ein besonders attraktiver Sammelort für essbare Wildpflanzen und Obst entstanden."

Die Kosten

An den Kosten für den Rastplatz am Kronsberg hat sich die Sparkasse Hannover mit 15.000 Euro beteiligt. Es gehört zu den Projekten, für deren Förderung sich die Sparkasse  mit dem Absatz ihres Sparkassenbriefes N+ verbunden hat. "Das hier angelegte Geld dient zum einen konkret der Finanzierung von Vorhaben, die nachhaltigen ökologischen und sozialen Kriterien unterliegen. Zusätzlich verbindet die Sparkasse seinen Absatz mit einer Fördersumme, mit der sie nachhaltige Initiativen in der Stadt und Region Hannover unterstützt", so der Vorstandsvorsitzende Dr. Heinrich Jagau: "Das ermöglicht uns, vielfältige wertvolle Projekte wie die ‚Essbaren Rastplätze‘ zu fördern. Mit einem solchen Projekt wird unser Bewusstsein für Nachhaltigkeit gestärkt, das so wichtig ist für unsere Zukunft." 

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