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Statistik

Frauenanteil in den Kommunen sinkt

Die Kommunalstatistik hat zum Weltfrauentag Daten zur weiblichen Bevölkerung in der Region Hannover erhoben. Der Frauenanteil ist noch über 50 Prozent, sinkt aber kontinuierlich.

Vier strahlende junge Mädchen, die sich die Hände reichen und einen Luftsprung machen. © Thomas Langreder

So sehen glückliche Schüler aus

Am 8. März wird der Internationale Frauentag begangen. Seit 1977 haben die Vereinten Nationen den Tag als Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden festgelegt. Die Statistikstelle der Region Hannover hat aus diesem Anlass Daten zu Frauen in der Region Hannover zusammengestellt.

Das Ergebnis

In der Region Hannover leben mit Hauptwohnsitz (Stand: 31.12.2019) 598.627 Frauen. Davon haben 322.807 Frauen ihren Lebensmittelpunkt im Umland und 275.820 in der Landeshauptstadt Hannover. Frauen stellen einen Anteil von 50,8 Prozent an der Gesamtbevölkerung der Region Hannover. Mit Ausnahme der Stadt Sehnde (49,5% Frauenanteil) haben alle Städte und Gemeinden der Region Hannover einen höheren Frauen- als Männeranteil an der Bevölkerung. Den höchsten Frauenanteil weist dabei die Stadt Burgwedel mit 51,9 Prozent aus.
Allgemein nimmt der Frauenanteil an der Gesamtbevölkerung der heutigen Region Hannover seit Ende der 1970er Jahre (53 % in 1977) - mit Ausnahmen weniger Jahre - kontinuierlich ab; bleibt aber immer bei mehr als 50 Prozent.

Trend wird sich fortsetzen

Dieser Trend wird sich nach der "Bevölkerungsprognose 2019 bis 2030 für die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover und die Städte und Gemeinden des Umlands" fortsetzen. Dort wird für das Jahr 2029 ein Frauenanteil von 50,5 Prozent prognostiziert. Der Frauenanteil wird damit vermutlich um 0,3 Prozent sinken, während der Männeranteil entsprechend steigt.
Der höhere Frauenanteil an der Bevölkerung ist aber nicht in allen Altersgruppen gleichmäßig vorhanden. Vielmehr dominieren die männlichen Regionsbewohner die Altersgruppen von 0 bis 63 Jahre, und die Frauen sind stärker vertreten in den Altersgruppen ab 64 Jahre. Dies hat seine Ursachen in der höheren Lebenserwartung der Frauen und in den Spätfolgen des Zweiten Weltkriegs, weil bei den über 90-jährigen noch Kriegsopfer bei den Männern zu beklagen sind.

Die Datenbasis

Die Zahlen basieren auf der Bevölkerungsstatistik der Region Hannover, die für die 20 Städte und Gemeinden im Umland erstellt wird und punktuell um die von der Landeshauptstadt Hannover selbst aufbereiteten Daten ergänzt wird.

Alle Daten der "Statistischen Kurzinformationen 04/2020" zum Herunterladen

veröffentlicht: 5. März 2020