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German Design Award 2018

Hannoversche Agentur nominiert

Für die Leibniz-Kampagne und die Gestaltung der Station Waterloo, die sie im Auftrag der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) und der Region Hannover durchführten, ist jetzt die hannoversche Agentur "Zum Hohen Ufer" für den "German Design Award 2018" nominiert worden.

v.lks. Dennis Hüsers, Ulf-Birger Franz, Maximilian Mente und Stefan Harke © Lukas Thorsson

Über die Nominierung freuen sich die Auftraggeber Ulf-Birger Franz (Region Hannover) und Stefan Harke (infra) mit den kreativen Köpfen der Agentur "Zum Hohen Ufer" Dennis Hüsers und Maximilian Mente (v.lks. Dennis Hüsers, Ulf-Birger Franz, Maximilian Mente und Stefan Harke)

Sie haben die hannoversche Stadtgeschichte an den Wänden und Säulen der U-Bahn-Station Waterloo lebendig werden lassen und das Universalgenie Leibniz im Jubiläumsjahr 2016 zum Posterboy an Haltestellen und Litfaßsäulen gemacht. Für beide Arbeiten steht die AGENTUR ZUM HOHEN UFER jetzt auf der Nominierten-Liste für den begehrten „German Design Award 2018“. Alljährlich zeichnet der Rat für Formgebung so „Excellent Communications Design“ aus. Noch im August wird sich entscheiden, ob Dennis Hüsers und Maximilian Mente, Inhaber und kreative Köpfe der Agentur in der Calenberger Neustadt, einen der Preise davon tragen werden.

Die Auftraggeber für die Stationsgestaltung und die Kampagne „Wer war Leibniz“, die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) und die Region Hannover, freuen sich mit den Preisanwärtern über die Nominierungen. Infra-Geschäftsführer Stefan Harcke: „Wir haben auf wenig Arbeiten in den vergangenen Jahren so viel Anfragen wie für den gestalteten Station am Waterlooplatz bekommen. Wirklich eine besondere Arbeit, die die Agentur dort geleistet hat.“ Die kreative Herausforderung für die Agentur bestand darin, das ausgewählte Bildmaterial zu einer schlüssigen Kollage zusammenzufügen, die den Bogen von der Frühzeit bis zur Jahrtausendwende spannt.

Auch für den 300. Todestag von Gottfried Wilhelm Leibniz stützte sich Zum Hohen Ufer auf historisches Material. “Uns ging es darum Leibniz, den Mathematiker, Ingenieur, Biologen und nicht zuletzt Netzwerker, mit seinen ganzen Lebensleistungen sichtbar werden zu lassen. Und zwar da, wo viele Menschen unterwegs sind oder auch etwas Zeit haben, sich mit ihrer Umgebung zu beschäftigen. Sie alle sollten mit Hilfe moderner Medien neugierig auf Person und Werk dieses großen Hannoveraners gemacht werden“, so Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft. Bildung und Verkehr der Region Hannover und zugleich Aufsichtsrat der Üstra AG, die wie die HMTG das Projekt unterstützte.

Und so grüßte der 1716 verstorbene Hofrat und Bibliothekar des Welfenhauses aus den Fenstern von Stadtbahn, nahm auf Bushaltestellen Platz und posierte auf Großflächenplakaten. Die Resonanz war enorm. Tausende ließen sich über aufgedruckte QR-Codes zu den Informationen auf der Web-Seite www.wer-war-leibniz.de leiten oder hängten sich Kampagnenmotive als Nachdrucke ins Wohnzimmer.

„Für uns als junge Agentur ist dieses Feedback die wichtigste Auszeichnung. Wenn dann auch noch von Fachkolleginnen und -kollegen Lob für Idee und Ausführung kommt, um so schöner“, so Dennis Hüsers und Maximilian Mente.