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Neustadt a. Rbge.

Lässt sich die Apfelchaussee in die Leineaue verlängern?

Studie soll die Machbarkeit prüfen – Region beteiligt sich an den Kosten.

Neustadt am Rübenberge aus der Luft, die Leine und Schloss Landestrost sind gut zu erkennen. © Jochen Knobloch

Stadt, Land, Fluss und Schloss

Auch die Region Hannover hat Interesse an einer Verlängerung und einem Ausbau der Apfelchaussee vom Neustädter Stadtgebiet in die Leineaue. Der Ausschuss für Regionalplanung, Naherholung, Metropoloregion und Europaangelegenheiten hat einstimmig eine finanzielle Beteiligung an einer Machbarkeitsstudie empfohlen. Der Regionsanteil beläuft sich auf rund 6.500 Euro bezogen auf Gesamtkosten von 16.000 Euro.

Betroffen ist ein Wegeabschnitt im Verlauf der Route R7 der FAHRRADREGION sowie des Leine-Heide-Radweges: Die Verlängerung der Apfelchaussee führt vom östlichen Stadtrand Neustadts in südlicher Richtung in die Leineaue. Der vorhandene Weg ist allerdings nicht verkehrssicher. Daher werden Nutzerinnen und Nutzer des regionalen und überregionalen Radwegenetzes zurzeit auf einer ausgeschilderten Route unter der Brücke der B 6 hindurch auf die Ostseite der B 6 geführt. Landschaftlich wenig attraktiv führt die angebotene Wegeverbindung dann ohne das "Erlebnis Leine" und ohne Blick auf das Schloss Landestrost östlich an Neustadt vorbei.

Aufgrund der Geländesituation und den Eigentumsverhältnissen ist ein Ausbau der Apfelchaussee jedoch nicht einfach umzusetzen. Eine vorgeschaltete Machbarkeitsstudie - Auftraggeberin ist die Stadt Neustadt - soll deshalb einen möglichen Ausbau prüfen. Untersucht werden die Aspekte Naturschutz, Hochwasserschutz sowie die Wegebefestigung.

(Veröffentlicht am 8. Mai 2019)