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Veranstaltungs­kalender

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Kulturroute

Mit dem Rad zu besonderen Orten und Events

Der Veranstaltungskalender der Kulturroute 2019 ist verfügbar. Von April bis Oktober führt die Kulturroute zu Veranstaltungen in Hannover und halb Niedersachsen.

Mehrere Leute fahren mit Fahrrädern auf einem Radweg in einer Wiesenlandschaft. © Stahl, Region Hannover

Da kann das Auto ruhig zu Hause bleiben

Die Fahrradsaison hat begonnen und mit steigenden Temperaturen wächst auch wieder die Lust auf Ausflüge und Veranstaltungen im Freien: Wer die kulturelle Landschaft in der Region Hannover und den angrenzenden Landkreisen mit dem Rad erkunden möchte, sollte einen Blick in das aktuelle Programm zur Kulturroute werfen. Der Radfernweg führt zu den unterschiedlichsten kulturellen Orten, der dazu gehörige Veranstaltungskalender listet für 2019 rund 80 Events von April bis Oktober auf: Konzerte, Schauspiel und  Ausstellungen stehen auf dem Programm, aber auch Festivals und Märkte, Führungen und Kulinarisches. Der Kalender zur Kulturroute steht ab sofort als PDF zum Download hier und auf www.kulturroute-hannover.de bereit.

Was verbindet die Herrenhäuser Gärten, das Schloss Celle und das Faguswerk in Alfeld mit dem Kloster Loccum, dem Spargelmuseum Nienburg und dem Bad Gandersheimer Dom? Die rund 800 Kilometer lange Kulturroute – ein Radfernweg,  der zu längeren oder kürzeren Touren durch Hannover und das Land drum herum einlädt. Einen guten Anlass zum Radeln bieten die Veranstaltungen, die während der Fahrradsaison entlang der Strecke stattfinden. Ob zum Highland Gathering  in Peine (4./5. Mai), zum Magdalenenfest in Hildesheim (1./2. Juni) oder zum Lamspringer September – für jeden Geschmack ist was dabei, kulturell interessierte Radlerinnen und Radler dürfen sich auf einen bunten Mix an Veranstaltungen freuen. Erste Adresse ist am 27. und 28. April die Kunsthandwerkausstellung in der historischen Kuranlage von Bad Rehburg; letzter Event am 27. Oktober ein Barockmusikkonzert in der Stiftskirche Bad Gandersheim

Selbst wenn die Beine irgendwann müde werden, ist das kein Problem: Dank der guten Zuganbindung können Radlerinnen und Radler ihren Ausflug mit Rad und Bahn kombinieren. 15 Tagesetappen mit Streckenlängen zwischen 33 und 80 Kilometern sowie fünf kürzere Touren umfasst die Kulturroute. Start- und Zielpunkte sind jeweils mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Landschaftlich schön gelegene Wege führen zu ganz unterschiedlichen kulturellen Leuchttürmen: reizvollen Altstädten, besonderen Museen, Klöstern und Kirchen, Parks und Gärten. Auch die Rattenfänger-Spiele in Hameln oder der Vogelpark Walsrode gehören zu den über 140 touristischen Zielen an der Strecke.

Die rot ausgeschilderte Hauptroute führt im Norden bis an die Aller, im Westen ins Weserbergland und im Süden zwischen Süntel und Ith bis zur Leine. Radwandernde können in Hannover, Bad Gandersheim, Alfeld, Elze, Hameln, Bückeburg, Stadthagen, Neustadt am Rübenberge, Schwarmstedt und Celle auf Tour gehen. Nienburg/Weser, Walsrode, Peine, das Schloss Hämelschenburg sowie die Gedenkstätten Bergen-Belsen und Ahlem sind über grün und blau beschilderte Ergänzungsstrecken zu erreichen. Die Kulturroute verläuft u.a. auf bestehenden Radfernwegen wie dem Weser-, dem Aller- und dem Leine-Heide-Radweg und ist an den Plaketten mit einem weißen „K“ für Kultur zu erkennen.

Ein Tourenset zur Kulturroute mit vollständigem Kartenmaterial gibt es zum Preis von fünf Euro in den Tourist-Informationen an der Strecke, zum Beispiel in Hannover, Hildesheim und Hameln. Einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten und den Verlauf der Kulturroute bietet außerdem ein Faltblatt, das kostenfrei in den Tourist-Informationen erhältlich ist. Wer lieber mit dem Navigationsgerät radelt, kann sich alle Touren kostenlos als GPX-Track herunterladen. Außerdem gibt es auf www.kulturroute-hannover.de ausführliche Infos und Empfehlungen zu fahrradfreundlichen Unterkünften sowie Verleih- und Reparaturmöglichkeiten.