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Leistungen nach Sozialgesetzbüchern II und XII

Neue Mietobergrenzen

Die Mietkosten in der Region Hannover sind gestiegen. Ab dem 1. Juli 2017 gelten höhere Mietobergrenzen. Hat sich der Richtwert erhöht, übernimmt die Region Hannover höhere Mietkosten. 

Eurobanknoten © Sawadka, Region Hannover

Rund 62.000 Bedarfsgemeinschaften leben in der Region Hannover – für den Großteil dieser Menschen, die Leistungen nach Sozialgesetzbüchern II und XII erhalten, übernimmt die Region jetzt höhere Mietkosten: Ab 1. Juli 2017 gelten die neuen Mietobergrenzen, die sich bei 74 von insgesamt 105 Richtwerten erhöht haben.

„Die neuen Werte zeigen, dass der Wohnungsmarkt angespannt ist. Das Wohnungsangebot wird zunehmend schmaler, vor allem im preisgünstigen Segment“, sagt Erwin Jordan, Dezernent für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Mit der deutlichen Erhöhung der Mietobergrenzen reagieren wir auf diese Entwicklung.“

Beispiele für Mietobergrenzenerhöhung in den Regionskommunen

So steigen zum Beispiel in 17 der 21 Regionskommunen die Mietobergrenzen für Vier-Personen-Haushalte, bei Drei-Personen-Haushalten erhöhen sich die Werte in 16 Städten und Gemeinden. Konkret: Für eine vierköpfige Familie in der Wedemark übernimmt die Region Hannover ab dem 1. Juli 671 Euro Unterkunftskosten statt wie bisher 623 Euro. Dreiköpfige Haushalte in Langenhagen erhalten künftig 530 Euro Unterkunftskosten statt wie bisher 506 Euro.

Mietobergrenzen in Hannover

In Hannover steigen die Mietobergrenzen in allen Haushaltsgrößen: Bei einem Ein-Personen-Haushalt erhöht sich der Wert um 16 Euro auf 388 Euro, bei einem Zwei-Personen-Haushalt um 46 Euro auf 475 Euro, bei drei Personen erhöht sich der Angemessenheitswert um 37 Euro auf 560 Euro, während dieser bei einem Vier-Personen-Haushalt um 52 Euro steigt – auf 660 Euro. 

(veröffentlicht: 27. Juni 2017)