COVID-19

Region Hannover macht Impfangebot in Berufsschulen

Vier Berufsbildende Schulen sind in Hannover dabei – mobile Impfteams sind eine Woche vor Ort im Einsatz.

Die für das Impfangebot der Region zuständige Dezernentin Cordula Drautz und Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz im Gespräch mit den Johannitern Christian Sagebiel, Andrea Bahr und Oliver Höhn (v.r.).

Der Fachbereich Schulen der Region Hannover hat die Ferienzeit genutzt, um Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schulen der Region Hannover ein Impfangebot zu machen. Auf dem Campus am Waterloo in Hannover ist die Aktion heute gestartet, hier richtet sich das Angebot an Schülerinnen und Schüler der BBS 2, BBS 3, BBS ME und BBS Hannah Arendt.

Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz: „Mit Blick auf den Herbst ist uns daran gelegen, allen Beteiligten im Schulbetrieb den bestmöglichen Schutz zu bieten. Wir freuen uns, dass erfahrene Kräfte die Impfungen durchführen und wünschen uns, dass das Angebot vor Ort gut angenommen wird.“ Die für das Impfangebot der Region zuständige Dezernentin Cordula Drautz ergänzt: „Wir möchten verstärkt die jungen Leute dazu ermutigen, sich zum Schutz gegen Covid 19 impfen zu lassen. Dafür sind keine langen Wege oder Wartezeiten nötig – ein Gang über den Schulhof genügt.“

Zweitimpfung findet drei Wochen später statt

In der Woche von Montag, 13. September 2021, bis Freitag, 17. September 2021, können sich impfwillige Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof der BBS Hannah Arendt gegen das Corona-Virus immunisieren lassen. Die Zweitimpfungen finden drei Wochen später statt. Durchgeführt wird die Impfaktion in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Praxisteam und der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Hannover. Verimpft wird der Impfstoff von BioNTech.

Auf dem Schulhof der BBS Hannah Arendt steht das Impfteam im Auftrag der Region Hannover nun fünf Tage bereit. „Wir sind dankbar für diesen ärztlichen Hausbesuch, unkomplizierter kann ein Impfangebot nicht sein“, so Carsten Roisch, Leiter der BBS Hannah Arendt. Ulf Jürgensen, Leiter der BBS 2, ergänzt: „Die Möglichkeit zur Impfung vor Ort ist Ergebnis der guten Zusammenarbeit zwischen der Region und ihren Schulen. Alle beteiligten Schulleitungen sind überzeugt: Je mehr junge Menschen geimpft sind, desto sicherer können wir den Schulbetrieb gestalten.“

Ablauf

Die Schülerinnen und Schüler verlassen für die Impfung kurz den Unterricht und nehmen anschließend wieder teil. Mitbringen müssen Impfwillige die ausgefüllten Bögen des Robert-Koch-Instituts (Anamnesebogen und Einwilligungserklärung) sowie die Gesundheitskarte, ihren Lichtbildausweis und – wenn vorhanden – den Impfpass. Minderjährige müssen außerdem die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorlegen.